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Wünsche an den neuen Bischof:"Möge er Wurzeln bei uns schlagen"
Heribert Knollmann, Diözesankomitee der Katholiken (Rheine): Als Mitglied des Diözesankomitees der Katholiken hoffe ich, dass unser neuer Bischof Felix Genn die Arbeit des Diözesankomitees ebenso wie sein Vorgänger mit all seinen Möglichkeiten unterstützt, damit das Diözesankomitee seine Aufgaben als Bindeglied zwischen Kirche, Staat und Gesellschaft wahrnehmen kann. Als Kolping-Mitglied wünsche ich mir die weitere gute Unterstützung der Verbände, damit diese auch künftig ihre sozialen Aufgaben wahrnehmen können und somit weiterhin Menschen der Kirche näher bringen.Gabriele Koetz Sprecherin im Diözesanverband der KFD (Ibbenbüren): Ich heiße Bischof Felix herzlich willkommen. Möge er Wurzeln bei uns schlagen und sich bald heimisch fühlen. Unser großer Frauenverband will ihn gern unterstützen. Viele Erwartungen werden an ihn als Bischof herangetragen. Ich wünsche mir für ihn – wie Salomon – ein hörendes Herz: offen, aufmerksam, liebevoll und empfindsam im Umgang mit den vielen Gaben und Fähigkeiten von Männern und Frauen, Laien und Priestern in unserem Bistum. Möge er seinen Humor nicht vergessen! Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.Christa Wagner, Vorsitzende der Caritas-Diözesankonferenz (Wadersloh): Im Namen der 10.000 Mitglieder der Caritas-Konferenzen wünsche ich dem neuen Bischof für seine Arbeit viel Freude. Er soll sich getragen fühlen von Menschen, die ihm in seinem Amt zur Seite stehen. Als Vorsitzende eines Verbands, in dem Ehrenamtliche Engagement für Menschen in Not zeigen, wünschen ich mir, dass Bischof Felix ein offenes Ohr hat für die Themen, die uns am Herzen liegen, wie zum Beispiel den demokratischen Umgang zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen. Es wäre schön, wenn er die karitative Arbeit stärken würde.Bernhard Bockhorst, Katholische Arbeitnehmerbewegung (Dinklage): Wir als Diözesanverband der KAB freuen uns, Felix Genn als Bischof  begrüßen zu können. Sein guter Ruf, auch als guter Hirte und Verfechter von Zielen der KAB in der Diözese Essen, eilt ihm bereits voraus. Wir hoffen, mit ihm ein ebenso gutes Verhältnis zu haben, wie wir es mit seinem Vorgänger Reinhard Lettmann hatten. Die Mitglieder der KAB wünschen Bischof Felix ein gutes Ankommen, eine glückliche Hand im Leben und Wirken mit den Menschen in unserem Bistum, besonders in den Verbänden, und Gottes großherzigen Segen.Christoph Rensing, Pfarrer (Emsdetten): Unserem neuen Bischof Felix wünsche ich weiterhin eine spürbare, tiefe Verbundenheit mit Gott und vitale Nähe zu den Menschen. Mögen Vertrauen und Zutrauen die Beziehung zwischen ihm und uns als seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beiderseits prägen. Zudem wünsche ich ihm und uns die ehrliche, mutige und gewinnende Offenheit für Gott, die Welt und die Menschen, die sich in dem bisher Gelesenen und Gehörten zeigt und die sicher notwendig ist, um die Kirche von Münster in ihrem Auftrag für jetzt und in der Zukunft gut zu gestalten.Pater Daniel Hörnemann, Ordensrat (Gerleve): Unser neuer Bischof, Felix Genn, hat gesagt: Ohne Orden fehlt der Kirche etwas. Wir entgegnen: Ohne Bischof fehlt der Diözese etwas. Wir freuen uns seitens der Orden und Geistlichen Gemeinschaften auf ihn und auf ein konstruktives, fruchtbares Miteinander. Er hat sich uns Ordenschristen beim Ordenstag 2005 gestellt. Das damalige Thema wird sogar immer aktueller. Denn immer mehr ist es Zeit, Gott zu suchen (Hos 10,12). Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, weiter zu suchen und andere Menschen auf die Suche zu bringen. Packen wir sie an!Imke Sievers, Geistliche Leiterin, Bund der Deutschen Katholischen Jugend (Münster): Ich wünsche Bischof Felix einen guten Start in seinem neuen Bistum, Kraft für die anstehenden Aufgaben, Zuversicht bei auftretenden Problemen, Gottes reichen Segen für seine Tätigkeit und dass er sich bei uns schnell zu Hause fühlt. Als Jugendverbände wünschen wir uns von ihm, dass er offen ist für neue Ideen und Wege in der Jugendverbandsarbeit und Jugendpastoral und dass er unsere Arbeit unterstützt und begleitet. Wir hoffen, dass er die Lebenssituation junger Menschen im Blick und Verständnis für ihre Bedürfnisse und Anliegen hat.Hildegard Kröger, Vorsitzende des oldenburgischen Verbändekomitees (Damme): Ich wünsche mir, dass Bischof Genn seine Fähigkeiten nutzt, um besonders die Ehrenamtlichen in ihrem Einsatz für die Kirche zu unterstützen. Gerade sie sind besonders darauf angewiesen. Ich habe ihn im vergangenen Juni bei der Bundes-Hauptversammlung des Vereins Katholischer Lehrerinnen Deutschlands (VKDL) in Essen erlebt. Er kann unheimlich gut zuhören. Das ist mehr, als nur hören. Ich wünsche ihm und uns, dass er seine Vorstellungen umsetzen kann und dass er Menschen findet, die mit ihm diesen Weg gehen.Michael Beermann, Pastorarreferenten-Rat (Emmerich): Ich wünsche Bischof Felix ein hörendes Herz (1 Kön, 3,9), damit er die Anliegen der Zeit, die Sorgen und Wünsche der Menschen erkennt. Ich erhoffe mir, dass er die Umstrukturierung des Bistums sinnvoll weiterführt und darüber hinaus eine geistliche Erneuerung der Gemeinden anregt. Ich wünsche mir, dass er unsere Berufsgruppe als wertvollen Schatz kennen lernt, den er zum Wohl des Bistums einsetzen kann. Ich bin guter Dinge, dass er als von außen Kommender dem Bistum neue Impulse geben kann.Stefan Zumbrägel, Vorsitzender der Georgspfadfinder (Lohne): Ich hoffe, dass Bischof Genn das Bistum mit Umsicht und Weitsicht führen wird. Das würde für mich bedeuten, dass er bei Entscheidungen möglichst alle Menschen im Blick hat. Für die Kinder und Jugendlichen wünsche ich mir, dass er offen ist für Ideen, die Kirche für diesen Kreis besonders erlebbar zu machen. Ein regelmäßiger Austausch durch Treffen mit Vertretern der Verbände wäre dafür meines Erachtens ebenso wichtig wie die Unterstützung der Arbeit von und mit Kindern und Jugendlichen in Verbänden und Gemeinden.

Text: in Öffnet internen Link im aktuellen FensterKirche+Leben | Fotos: Archiv
02.04.2009