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Fotostrecke:Bischof Franz-Josef Overbeck
Familienfoto: Die Eltern, Annette und Hans-Josef Overbeck, mit den Kinden Annegret und Franz-Josef.Franz-Josef Overbeck wurde am 19. Juni 1964 geboren und wuchs in Marl-Drewer auf.In der Kirche St. Ignazio in Rom empfing Franz-Josef Overbeck am 10. Oktober 1989 die Priesterweihe vom damaligen Kurienkardinal Joseph Ratzinger. Dieser ernannte ihn 18 Jahre später - nun als Papst Benedikt XVI. - zum Weihbischof im Bistum Münster.Aufgewachsen am nördlichen Rand des Ruhrgebiets, ist Franz-Josef Overbeck auch mit dem Bergbau vertraut.Ein Bild von der Primizfeier: Nach seiner Priesterweihe in Rom feierte Franz-Josef Overbeck seine erste heilige Messe.Franz-Josef Overbeck trifft auf Papst Johannes Paul II. In Rom studierte Overbeck Theologie. Die Stadt hat ihn geprägt: Römer bleibt man Zeit seines Lebens, erklärte er einmal.Bischof Reinhard Lettmann gab die Ernennung von Franz-Josef Overbeck zum Weihbischof in der Region Münster/Warendorf am 18. Junil 2007 bekannt. Gleichzeitig veröffentlichte der Heilige Stuhl in Rom die Ernennung. Overbeck war bis dahin Leiter des Instituts für Diakonat und pastorale Dienste, der Aus- und Fortbildungsstätte für Diakone und Pastoralreferenten im Bistum Münster.Stolze Eltern: Der frisch ernannte Weihbischof mit seinen Eltern Annette und Hans-Josef Overbeck.Overbeck vor dem St.-Paulus-Dom in Münster. Dort wurde er am 1. September 2007 zum Bischof geweiht.Münster ist schon länger seine Wirkungsstätte: Als Leiter des Instituts für Diakonat und pastorale Dienste war Overbeck von 2000 bis 2007 für die Aus- und Fortbildung der Diakone und Pastoralreferenten zuständig.Franz-Josef Overbeck im Kreuzgang des St.-Paulus-Doms in Münster.Der Prozessionsweg von Münster nach Telgte verbindet seine Einsatzgebiete als Regionalbischof: das Stadtdekanat Münster und das Kreisdekanat Warendorf.Overbeck in der Gnadenkapelle in Telgte mit dem Bild der Schmerzhaften Muttergottes. Das Gnadenbild findet sich auch in Overbecks Bischofsstab wieder. Sein Wahlspruch lautet: Magnificat anima mea dominum (Meine Seele preist die Größe des Herrn).Am 1. September 2007 wurde Franz-Josef Overbeck im St.-Paulus-Dom in Münster zum Bischof geweiht.Die Weihe wurde durch die Handauflegung vollzogen. Während des Läutens der so genannten Kardinalsglocke legten nach Bischof Lettmann alle anderen Bischöfe dem knienden Overbeck schweigend die Hände auf.Während zwei Diakone ein geöffnetes Evangeliar über dem Kopf des neuen Weihbischofs hielten, sang Bischof Lettmann das Weihegebet, dem die Gemeinde durch ihr Amen zustimmte.Nach der Salbung mit Chrisam wurden dem neuen Weihbischof das Evangeliar und die Insignien überreicht: der Bischofsring, die Mitra und der Stab. Der Bischofsstab von Overbeck zeigt das Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes von Telgte.Der neue Weihbischof im Kreis der übrigen Priester beim Weihegottesdienst.Am Ende des Gottesdienstes beschrieb Weihbischof Overbeck den Bischofsdienst als Hirtendienst: Es gebe kein treffenderes und schöneres Wort für den Bischof. In diesem Dienst gehe es darum - sehr einfach und sehr schlicht, den Menschen Heimat zu geben, damit sie Leben in Fülle haben.Strahlender Weihbischof: Franz-Josef Overbeck nach dem Auszug aus dem St.-Paulus-Dom.Auf dem Domplatz und vor dem Bischofshaus haben sich zahlreiche Gläubige versammelt, die den neuen Weihbischof applaudierend in Empfang nehmen und ihm ihre Glückwünsche aussprechen.Der alte und der neue Weihbischof für die Region Münster/Warendorf: Friedrich Ostermann, bis 2007 Weihbischof Region Münster/Warendorf, gratuliert seinem Nachfolger Overbeck.Weihbischof Overbeck ist ein gern gesehener Gast bei Diskussionsveranstaltungen. Das Foto zeigt ihn im Gespräch mit dem Musiker und Entertainer Götz Alsmann beim so genannten Hafentalk der Gemeinde Herz Jesu und St. Elisabeth in Münster.Gut beschirmt: Overbeck beim Katholikentag in Osnabrück.Begegnung der Religionen: Weihbischof Overbeck traf in Münster auf den Dalai Lama, das geistige Oberhaupt der Tibeter.Gemeinsam mit mehreren hundert Kindern und Jugendlichen nahm Weihbischof Franz-Josef Overbeck im St.-Paulus-Dom in Münster das Friedenslicht in Empfang. Es sei ein schönes und tiefes Zeichen, sagt Overbeck. Das Licht, das jetzt in viele Häuser wandere, tue den Menschen gut, mache ihre Seele hell und gebe Orientierung.Botschafter für die eine Welt: Weihbischof Overbeck sandte in Münster die Sternsinger aus, die jedes Jahr den Segen in die Häuser der Menschen bringen und Geld für Kinder in armen Ländern sammeln.Bischof Reinhard Lettmann im Kreis der aktiven und ehemaligen Weihbischöfe des Bistums Münster (v.l.): Weihbischof em. Max Georg Freiherr von Twickel, Weihbischof Heinrich Janssen, Weihbischof Franz-Josef Overbeck, Bischof Reinhard Lettmann, Weihbischof Heinrich Timmerevers, Weihbischof Josef Voß, Weihbischof em. Friedrich Ostermann und Weihbischof em. Alfons Demming.Am 29. März 2008 wählte das münstersche Domkapitel Weihbischof Franz-Josef Overbeck zum Diözesan-Administrator. Der bisherige und jetzige Generalvikar Norbert Kleyboldt wurde ständiger Vertreter des Diözesan-Administrators. Nach dem Abschied von Bischof Reinhard Lettmann übernahm Overbeck die Verwaltung der Diözese bis zur Einführung des neuen Bischofs Felix Genn.Ein Mann klarer Worte: Weihbischof Overbeck im Gespräch.Weihbischof Overbeck und Bischof Genn, bei dessen erstem Besuch im Bistum Münster vor seinem Amtsantritt am 29. März 2009.

Fotos: Michael Bönte / Archiv
28.10.2009