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16.12.2017
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Aufbau Trimm-dich-Pfad.

Eine kleine Gruppe von Kinderhauser Ehrenamtlichen hat den neuen Trimm-dich-Pfad zu den Leitsätzen des Pastoralplans gestaltet und rund um Kirche, Pfarrhaus und Pfarrzentrum aufgebaut.

Leitsätze des Pastoralplans nicht nur im Kopf umsetzen

Kinderhaus nimmt Pastoralplan sportlich

Münster-Kinderhaus. Wer rastet, der rostet", sagt ein altes Sprichwort. Das gilt für jeden Einzelnen ebenso wie für den Zusammenschluss von Menschen in einer Gemeinschaft, auch in der Kirche. "Ecclesia semper reformanda est" (die Kirche bedarf der ständigen Erneuerung), das ahnten schon die alten Kirchenväter.

Angesichts zahlreicher Veränderungen in der Gesellschaft ist die Kirche im 21. Jahrhundert umso mehr herausgefordert, auf die Lebensbedingungen in der Welt von heute zu reagieren und sich für die Zukunft aufzustellen. So wie in vielen anderen Diözesen haben auch Verantwortliche im Bistum Münster einen Katalog von Ideen und Gedanken formuliert, wie man zukünftig kirchliches Leben ausrichten und gestalten will; welche Schwerpunkte es in der Seelsorge geben soll.

Nach Verabschiedung dieses Werte- und Zielekanons für das gesamte Bistum hat Bischof Felix Genn alle Gemeinden aufgerufen, den Plan auf die örtlichen Gegebenheiten zu übertragen und einen "lokalen Pastoralplan" zu erarbeiten, so auch in der Gemeinde St. Marien und St. Josef in Münsters Norden. Mit Hilfe aus dem Bischöflichen Generalvikariat haben Pfarreirat, Steuerungsgruppe und engagierte Gemeindemitglieder zwölf Leitsätze formuliert, die in den kommenden Jahren als Maßstab und Ziel allen pastoralen Handelns in Kinderhaus und Sprakel dienen sollen. Die Menschen vor Ort, so die Hoffnung, dürfen wieder erleben: Kirche ist in Bewegung – "da tut sich was".

Weil, wie der Mensch weiß, Papier geduldig ist und man die entsprechenden Vorhaben nicht nur im Kopf umsetzen soll und darf, hat eine weitere Gruppe überlegt, wie man die Maxime des Plans kreativ und ganzheitlich verwirklichen kann. Dabei ist ein "Trimm-dich-Pfad" entstanden, der nun von der Josefs-Kirche zum Pfarrhaus, zum Pfarrzentrum und zurück führt. Er will deutlich machen: Menschen sollten ihr Aufeinander-zu-gehen und ihr vom christlichen Glauben getragenes Miteinander immer neu einüben, damit es sich im Alltag bewährt und wirklich eine Zukunft hat.

Zwölf einfache Übungen zu den zwölf Leitsätzen laden dazu ein, allein, mit der Familie oder Freunden aktiv zu werden und sich fit zu machen für die anstehenden Herausforderungen. Sie nehmen die örtlichen Gegebenheiten – Treppen, Bäume, Wegsperren – konkret auf und bauen sie in das Trainingsprogramm ein, so etwa einen in der Nähe des Pfarrhauses gefällten Baumstamm, über den nun Hocksprünge zu absolvieren sind: Diese Station unterstützt den Leitsatz "Wir sind eine Pfarrei, die sich dafür engagiert, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion hier heimisch sein können" und beschreibt die entsprechende Aufgabe: "Alle Hindernisse nach rechts und links überwinden – seitliche Hocksprünge über den Baumstamm können dafür eine gute Übung sein."

Eine am Weg stehende Sitzbank dient als Übungsfläche für "Aufsetzer": Sie kommentiert den Leitsatz "Wir begleiten Menschen seelsorglich in allen Lebensphasen" und lädt ein, aufzuzeigen, "dass Gott uns immer und immer wieder aufrichten will: Sit-ups auf der Bank." Darüber hinaus braucht es keine weiteren Hilfsmittel, um die sportlichen Herausforderungen zu absolvieren.

Pfarrsekretärin Uta Lücke-Rosendahl und Pfarrer Jan Magunski haben die Übungen schon mal "vorgeturnt". Entsprechende Fotos an den einzelnen Stationen helfen, sich zu orientieren und die Übungen nachzumachen. Dabei soll in erster Linie – wie bei allem, was mit einem Leben aus dem Glauben verknüpft ist, – die Freude am (gemeinsamen) Tun im Vordergrund stehen und alle Aktivitäten begleiten.

Text: Jan Magunski | Foto: Jan Magunski in Öffnet internen Link im aktuellen FensterKirche+Leben
18.09.2016

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