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22.08.2017
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Hendrik Wenning.

Hendrik Wenning wird am 4. September in das Amt des Pfarrers von St. Pankratius und St. Marien in Gescher eingeführt.

Neuer Pfarrer Hendrik Wenning freut sich auf seine Aufgabe in Gescher

"Ich bin ein Teamplayer"

Gescher. Ich hoffe, die Menschen in Gescher schnell kennen zu lernen und mich bald bei ihnen zu Hause zu fühlen", sagt Hendrik Wenning. Der 37-Jährige tritt am 4. September seine erste Pfarrstelle an. Mit Zuversicht, wie er sagt: "Unseren christlichen Glauben gemeinsam im Hier und Heute zu leben, zu teilen und weiterzugeben, soll mein Ansporn in den nächsten Jahren und Jahrzehnten sein."

Wenning ist es ein Anliegen, den ersten Tag als Pastor in Gescher mit den Gruppen, Vereinen und Verbänden und natürlich mit vielen Gemeindemitgliedern zu verbringen. Der Seelsorger freut sich schon auf die Begrüßung am Tag der Amtseinführung, wenn es um 14 Uhr los geht mit einer Kutsch- und Fahrradfahrt an der St.-Antonius-Kapelle in Tungerloh-Capellen. Über Haus Hall, der großen Einrichtung für Menschen mit Behinderung, geht es zur Pfarrkirche St. Pankratius. Dort beginnt um 15 Uhr der festliche Gottesdienst.

Hendrik Wenning hofft auf viele Gespräche. Er fühlt sich als Seelsorger, der Zusammenarbeit schätzt. "Ich bin ein Teamplayer", sagt er. An seinen drei Kaplansstellen in Ochtrup, Damme und zuletzt im Wallfahrtsort Kevelaer habe er
gemerkt, wie sehr menschliche Begegnungen ein lebendiges Gemeindeleben fördern.

Aus diesem Grund möchte er auch Hausbesuche pflegen, um  Kontakt zu den Gemeindemitgliedern zu bekommen. "Meine Erfahrung ist, dass viele Menschen das auch schätzen. Wenn ich manchmal in den Familien höre: Der letzte Priester sei zuletzt vor gefühlten 50 Jahren bei uns gewesen, denke ich: Das kann doch nicht sein."

Hendrik Wenning wuchs als jüngstes von fünf Kindern in einer kleinen Bauerschaft bei Lengerich auf. In der Grundschule war er der einzige katholische Schüler seiner Klasse. "Das war schon etwas Besonderes, wenn man einziger Katholik ist", sagt er über seine Kindheit.

Als Jugendlicher war er begeisterter Messdiener. "Mit dem Fahrrad bin ich die sechs Kilometer zur St.-Margareta-Kirche gefahren. Es war eine tolle Zeit. Die kirchliche Jugendarbeit hat mich geprägt." Nach seinem Theologie-Studium in Münster und einem einjährigen Studienaufenthalt in Dublin/Irland wurde Wenning 2006 zum Priester geweiht.

In seinen letzten drei Jahren als Kaplan in Kevelaer hat Wenning die Frömmigkeit und Anziehungskraft des Wallfahrtsorts erfahren. "Dort habe ich Gemeindeleben und Wallfahrt erlebt. Kevelaer ist unverwechselbar."
Mit viel Freude habe er die Messdiener- und Jugendarbeit in der Pfarrei St. Marien begleitet und viele kleine und große Pilgergruppen begrüßt. Die Wallfahrten der Motorradfahrer, der Tamilen und der Karnevalisten werde er in besonderer Erinnerung behalten wie auch das Leben im Priesterhaus. "Die Hausgemeinschaft der Priester und Schwestern in der Nähe der Gnadenkapelle zu erleben, ist  für jeden Kaplan einmalig", sagt Wenning.

Wenn etwas Freizeit bleibt, fährt  Wenning gern Rad und liest Geschichtsbücher. Auch seine Liebe zu Irland ist geblieben: "Das Land ist wunderschön. Die grüne Insel mit den vielen altehrwürdigen Kirchen hat was."

Text: Johannes Bernard | Foto: Johannes Bernard in Öffnet internen Link im aktuellen FensterKirche+Leben
29.08.2016

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