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11.12.2018
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Verabschiedung.

Propst Johannes Mecking und Susanne Lamers, Leiterin des Herz-Jesu-Kloster-Pflegeheims, verabschieden sich gemeinsam von Schwester Judith (Mitte).

Eine 100-jährige Tradition in Kleve geht zu Ende

Die Vorsehungsschwestern verabschiedet

Kleve. Eine rund 100-jährige Tradition geht in Kleve zu Ende: Mit dem Abschied von Schwester Judith und Schwester Marcella verlassen die letzten "Schwestern von der göttlichen Vorsehung" die Herzogstadt. Verabschiedet wurden sie offiziell nach dem sonntäglichen Gottesdienst im März.

An der Feier konnte jedoch nur Schwester Judith teilnehmen, ihre Mitschwester Marcella ist schwer erkrankt und ist bereits in das ordenseigene Haus Loreto in Horstmar umgezogen. Dorthin wird ihr Schwester Judith folgen, um sich weiter um sie zu kümmern. "Wir wären gern noch ein paar Jahre länger hier geblieben. Aber es ist mir wichtig, Schwester Marcella nun begleiten zu können", sagte Schwester Judith den Bewohnern des Pflegeheims.

Seit 1891 waren die Vorsehungsschwestern in Kleve aktiv. Begonnen hatte das Engagement mit einem Kindergarten. Herz-Jesu-Kloster, Mädchenheim, Lazarett und Gesellenhaus folgten. Während des Krieges wurden die Schwestern zwar evakuiert, blieben aber in der Nähe und kamen, als der Krieg zu Ende war, direkt wieder zurück nach Kleve. Da in der Kreisstadt ein Altenheim für die Vorsehungsschwestern gegründet wurde, waren nach den Recherchen von Schwester Judith in den Siebziger- und Achtzigerjahren mehr als 50 Schwestern vor Ort.

Sie engagierten sich insbesondere in der Seniorenpflege, zum Beispiel mit dem "Essen auf Rädern" und durch Besuchsdienste. Schwester Judith kam vor 16 Jahren nach Kleve, Schwester Marcella war bereits seit 1989 vor Ort.
"Für uns ist es ein Zuhause geworden", sagte Schwester Judith. "Ich verbinde mit der Stadt besonders das Herz-Jesu-Kloster und die vielen Begegnungen mit den Senioren hier." In seinen Dankesworten betonte Propst Johannes Mecking, dass die Erinnerung an das Wirken der Vorsehungsschwestern in Kleve lebendig bleiben werde. Das Wirken der Schwestern sei eine "große Bereicherung" gewesen, sagte Mecking: "Sie sind zu den Menschen gegangen, haben Trost gespendet – solche Augenblicke kann man nicht bezahlen".

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