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09.12.2018
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Exerzitien.

Das ungewöhnliche Lichtkreuz im Gemeinderaum Heilige Familie in Bottrop-Grafenwald symbolisiert, dass Gott sich den Menschen öffnet, indem er sie erleuchtet.

Exerzitien im Alltag bieten in Kirchhellen Gelegenheit, im Glauben neu Kraft zu erfahren

Selbstfindung durch Gottfindung

Bottop-Kirchhellen. Manche Dinge hat man, andere nicht. Anders verhält es sich beim Glauben. Ihn kann man immer neu entdecken und vertiefen. Dazu wollen Exerzitien im Alltag Gelegenheit geben, indem sie Raum öffnen, die Beziehung zu Gott zu intensivieren. Mit dem Wort Jesu "Komm, folge mir nach!" hat die Pfarrgemeinde St. Johannes in Bottrop-Kirchhellen ihr Angebot für die vorösterliche Fastenzeit überschrieben.

Zum Leitungsteam gehört auch Margit Bihler. Sie verfügt über Erfahrungen aus eigenen Teilnahmen an dieser Übung. Ihr gehe es wie den meisten Menschen, räumt Bihler ein. Hektik und Anspannung prägen den normalen Alltag, in dem wenig Platz für eine vertiefte Beziehung zum Glauben bleibt. "Dagegen bilden die Exerzitien im Alltag für mich eine Insel der Ruhe und der Meditation", beschreibt die couragierte Frau, was sie an dieser geistlichen Übung schätzt. Im Kreis mit den anderen Teilnehmern lasse sich die Erfahrung der Begegnung machen: "Das ist hilfreich, denn gemeinsam machen wir uns auf den Weg, um unsere Beziehung zu Christus zu intensivieren." Dabei helfe es, kennen zu lernen wie andere Menschen aus dem Gebet Kraft schöpfen. "Das trägt und beflügelt", hat Bihler persönlich erfahren.

Tägliche Zeit für sich

Besonders schätzt sie an den Exerzitien im Alltag deren Einbindung in den Tagesablauf. Täglich reserviert sie  eine Zeit für sich, in der sie sich den geistlichen Impulsen widmet. Das hat sich auch nicht geändert, seitdem sie im Leitungsteam der Exerzitien in ihrem Seelsorgebereich Heilige Familie Grafenwald mitarbeitet. "Die Sammlung in der Stille ist das Geheimnis, um die Woche in den Griff zu bekommen", hat Bihler erfahren und gibt als Exerzitienbegleiterin diesen praktischen Rat weiter.

In der Beschäftigung mit Gott erfahre sie sich als "von Gott angenommen, weil ich mich Gott überlasse". Daraus ergebe sich eine "Gelassenheit" und Ruhe, die Vertrauen in Gottes Mitwirken am eigenen Handeln hervorrufen, hat die Mutter festgestellt. Natürlich dürfe man die Übungen (Exerzitien) des Innehaltens nicht als Allheilmittel missverstehen, aber "wir erfahren als Christen mit unseren Glaubensverunsicherungen, dass wir auf der Suche sind, die unseren Glauben festigen kann". Bei aller Unterschiedlichkeit sei dies die gemeinsame und tragende Glaubenserfahrung, freut sich Bihler auf das Treffen mit der Gruppe, wo jeder sich so weit öffnet wie er mag. "Hier können wir einander die Gedanken des anderen einbeziehen. Das bereichert uns", pflichtet Gemeindereferentin Schwester Martina aus dem Leitungsteam bei, "denn aus einem Miteinander ist es leichter, Glauben zu leben."

Text Peter Noçon | Foto: Peter Noçon in Öffnet internen Link im aktuellen FensterKirche+Leben
09.03.2009

 

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