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28.08.2016
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Treffen am Kirchturm.

Frauen der KFD aus dem Netzwerk zur Bewahrung der Schöpfung im Kreis Borken und eine Vertreterin der evangelischen Frauenhilfe Ahaus mit Dechant Heinrich Plaßmann am Ahauser Kirchturm.

Botschaften der Verantwortung für alle Geschöpfe sichtbar

Farbenfrohe Bilder in luftiger Höhe

Ahaus. Mitten im Trubel des Samstagseinkaufs in der Ahauser Fußgängerzone sorgte um viertel vor zwölf eine Aktion des Ökumenischen Netzwerks zur Bewahrung der Schöpfung für Aufmerksamkeit: Musiker der Städtischen Kapelle Ahaus bliesen auf dem Dach der Kirche St. Mariä Himmelfahrt eine Fanfare, und am Kirchturm wurde ein mit Schöpfungsmotiven gestaltetes, 30 Meter langes Banner hochgezogen.

"Wir haben vor den Sommerferien an alle Ahauser Kindergärten ein 1,4 mal 1,4 Meter breites Tuch verteilt mit der Bitte, es mit farbenfrohen Bildern der Schöpfung zu bemalen", sagten Ursula Niermann und Mechthild Harpering von der Katholischen Frauengemeinschaft (KFD). Sie seien selber erstaunt gewesen, wie schön das gemeinschaftliche Werk wirkte, als sie die Tücher zu dem riesigen Banner zusammennähten.

Davon konnten sich auch die Passanten in der Ahauser Innenstadt überzeugen. Sie spendeten spontan Beifall, als Küster Gregor Frankemölle mit
einigen Helfern das Banner am Kirchturm hochzog.

"Auch die Tiere verdienen einen guten Umgang. Wir Menschen haben die Verantwortung für die Schöpfung", erklärte Dechant Heinrich Plaßmann in seiner Ansprache. Mit Gebeten und Liedern forderten die Initiatoren gemeinsam mit Dechant Plaßmann alle Menschen dazu auf, sorgsam mit den Tieren umzugehen und sich für eine artgerechte Tierhaltung einzusetzen im Sinn eines guten Miteinanders für die Schöpfung. Die Verantwortung liege nicht nur bei der Landwirtschaft, alle Verbraucher hätten die Aufgabe, sich um das  Tierwohl zu kümmern.

Als Zeichen für die Achtung vor der Schöpfung setzten sich die Teilnehmer der Aktion im Rahmen eines "Flashmobs" auf das Straßenpflaster und hielten einen Moment inne. "Massentierhaltung will kein Schwein …, will kein Huhn …Was meinst du dazu?" – stand auf einem kleinen Holzschwein, das an die großen und kleinen Besucher als Denkanstoß für künftiges Verhalten verteilt wurde. Die Kindergartenkinder haben mit ihren Bildern einen Akzent dazu gesetzt und hoffen, dass auch alle Erwachsenen beim Blick auf das große Banner  daran erinnert werden.

Seit vier Jahren setzt sich das Ökumenische Netzwerk zur Bewahrung der Schöpfung in Ahaus mit Aktionen für die Schöpfung ein. Mitglieder dieses Netzwerks sind die Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt, die evangelische Christus-Gemeinde, die evangelische Frauenhilfe, der Arbeitskreis zur Bewahrung der Schöpfung in  der KFD im Kreisdekanat Borken und die KAB St. Paulus Ahaus.

Text: Annegret Rolvering| Foto: Annegret Rolvering in Öffnet internen Link im aktuellen FensterKirche+Leben
05.10.2015

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