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26.06.2016
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Die Chöre der christlichen Kirchen in Voerde.

Die Chöre der christlichen Kirchen in Voerde proben seit Februar die "Messa di Gloria" von Puccini.

Kirchenmusiker planen großes Projekt für Juni 2016

Gesungene Ökumene in Voerde

Voerde. Voerde wird erneut Mittelpunkt der Ökumene. Wie bereits zum Ökumenischen Kirchentag 2013, als die Aufführung der Mainzer Messe für Chor und Orchester Aufmerksamkeit fand, haben sich die Voerder wieder viel vorgenommen. Die "Messa di Gloria" von Giacomo Puccini steht auf dem Programm, und das geht zurück auf eine Initiative der drei Chöre in der katholischen Pfarrei Sankt Peter und Paul. "Gesungene Ökumene könnte man das nennen", sagt Pfarrer Heinz-Josef Möller mit einem Augenzwinkern. "Bei der Mainzer Messe zum Ökumenischen Kirchentag hat es geklappt. Das war grandios." Seit dem 21. Februar laufen die Vorbereitungen und Proben. Im Juni 2016 soll die Puccini-Messe aufgeführt werden.

Anspruchvolles Werk

"Jeder kann mitmachen", lautet die Maxime der Organisatoren. Gerd Fischer aus Spellen, Alex Beißel aus Friedrichsfeld und Bernd Altmeppen aus Voer­de sind die Vorsitzenden der drei katholischen Chöre, die schon seit dem "ÖKT-Tag" in 2013 nach einem gemeinsamen Projekt Ausschau hielten.

Mit den Chorleitern wurde intensiv diskutiert. Jürgen Otto aus Spellen brachte schließlich die "Messa di Gloria" ins Gespräch. "Anspruchsvoll, aber machbar", lautete die Resonanz. "Und warum nur die katholischen Chöre", fragten die Organisatoren bald. Die Erfahrungen, die im Rahmen der ökumenischen Kooperation 2013 gewachsen waren, wirken bis heute nach.
"Für uns hat sich die Teilnahme am ökumenischen Kirchentag gelohnt. Abgesehen von der Freude durch das gemeinsame Musizieren, ist unsere Gemeinde offener geworden. Wir haben mehr Mut he­rauszugehen. Es war früher nicht üblich, nach rechts und links zu schauen", sagt Karin Zimmer von der Apostolischen Gemeinde. Man gehe in vielfältiger Weise aufeinander zu, was früher nicht der Fall gewesen sei. "Ich glaube, wir Voerder Christen sind auf einem guten Weg", sagt Zimmer.

Pfarrer Harald Eickmeyer von der evangelischen Gemeinde Götterswickerhamm erinnert sich: "Die Begegnung mit den apostolischen Schwestern und Brüdern war damals für mich eine außerordentlich positive Überraschung. Und die Zusammenarbeit mit den Katholiken, die bei uns auf vielen unterschiedlichen Ebenen engagiert läuft, ist durch den ÖKT auf ein noch breiteres Fundament gestellt worden."

Die "Messa di Gloria" wird nun in den einzelnen Chören und einmal monatlich gemeinsam geprobt. Künstlerischer Leiter ist Stefan Büscherfeld vom Paulus-Chor aus Voerde, der auch zum Ökumenischen Kirchentag die Leitung hatte. Zur ersten Probe in Sankt Elisabeth in Friedrichsfeld kamen 120 Sängerinnen und Sänger. "Das hat Mut gemacht", sagt Büscherfeld, "aber es dürfen auch noch mehr kommen." Groß war die Freude, dass so viele Sängerinnen etwa vom Chor "pro musica" dabei waren. "Das ist genau das, was wir wollten", sagt Pfarrer Möller.

"Als Kirche wollen wir uns öffnen, alle sind eingeladen mitzumachen. Je mehr Sängerinnen und Sänger, desto lieber. Und je vielfältiger und bunter, desto besser." Denn Ökumene heiße im ursprünglichen Wortsinn "die ganze Welt betreffend". In Voerde meinen die Verantwortlichen mit Ökumene konfessionsübergreifend: "Öffnet eure Arme und heißt die anderen willkommen. Öffnet eure Herzen, schafft Platz für die anderen, schließt sie in eure Arme und Herzen. Was kann es da Besseres, Verbindenderes  geben als die Musik und einen großen Chor", ist Möller überzeugt. "Es liegt viel Arbeit vor Stefan Büscherfeld und den Chören. Aber im Juni 2016 werden wohl alle sagen: Es hat sich gelohnt."

Text: Bernd Altmeppen | Foto: Bernd Altmeppen in Öffnet internen Link im aktuellen FensterKirche+Leben
15.04.2015

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