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11.12.2018
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Schwester Irmengarde Busch (links) und Schwester Gertrudis Koch haben sich aus Geldern verabschiedet.

Schwester Irmengarde Busch (links) und Schwester Gertrudis Koch haben sich aus Geldern verabschiedet.

Sr. Gertrudis Koch und Sr. Irmengarde Busch verabschieden sich

"Wir Schwestern haben uns immer ergänzt"

Geldern. Sie hatten sich beide der Schule verschrieben: die Schwestern Gertrudis Koch und Irmengarde Busch. Schwester Gertrudis (86) verabschiedete sich 1992 von dem Kollegium der Liebfrauenschule Geldern, an der heute nicht nur Hauswirtschaft, sondern auch soziale Basisfächer und Sozialpädagogik unterrichtet werden und das Fachabitur absolviert werden kann. Ihre Mitschwester Irmengarde (82) schied 1995 offiziell als Leiterin der Bischöflichen Mädchenrealschule in Geldern aus dem Schuldienst.

"Wir Schwestern haben uns immer ergänzt" – da sind sich die ehemaligen Leiterinnen einig, nicht nur im Schuldienst, sondern auch in späteren Jahren. Schon früh sind sich die beiden Ordensfrauen begegnet. Zum ersten Mal während ihrer Novizinnen-Zeit bei den Schwestern Unserer Lieben Frau. Gemeinsam mit Schwester Irmengarde bezieht Schwester Gertrudis ihr Altersdomizil im konventseigenen Altenheim in Mülheim an der Ruhr. "Es ist jetzt für mich der Moment gekommen. Ich möchte endgültig in den Ruhestand gehen. 21 Jahre habe ich in Geldern die Kommunität geleitet", sagt die ältere der beiden ehemaligen Schulleiterinnen. "Ich habe die Aufgabe bis zur Schließung der Gemeinschaft im Jahr 2004 übernommen. Die schönen Erlebnisse bleiben in meiner Erinnerung lebendig", sagt die Ordensfrau.

Jetzt sei es an der Zeit, dass jemand anderes die Verantwortung übernehme. "Wenn ich heute zurückblicke, so war gar nicht vorbestimmt, dass ich nach Geldern komme", erzählt die gebürtige Essenerin Schwester Irmengarde. In Mülheim hatte sie gerade die ersten Abiturientinnen durch die Reifeprüfung begleitet, da erreichte sie 1975 eine Berufung zur Schulleiterin in der Herzogstadt. "Der Bischof wollte unbedingt eine Ordensfrau in der Leitung der gerade ans Bistum Münster übertragenen Schule", erinnert sich die Ordensfrau.

Nach zwei Jahrzehnten als Schulleiterin erfüllte sie sich einen langgehegten Wunsch und ließ sich zur Krankenhausseelsorgerin ausbilden. Im nahen Altenheim "Haus Golten" begleitete sie 40 Mitmenschen bis in den Tod. Viele Gelderner werden sich an die Ordensfrauen noch lange erinnern.

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Text: Helena Gerbecks | Foto: Helena Gerbecks in Öffnet internen Link im aktuellen FensterKirche+Leben
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