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19.11.2018
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Ausstellung.

Bilder, die Geschichten erzählen: Porträt-Beispiele der Ausstellung "Vis-á-vis. Bauern und Ordensleute" in der St.-Joseph-Kirche in Münster. Gemalt hat sie der in Hamburg lebende Künstler Ulrich Rölfing.

Ausstellung in der St.-Joseph-Kirche in Münster:

"Bauern und Ordensleute"

Münster. Der Hamburger Künstler Ulrich Rölfing ist in unserer Gemeinde und dann bundesweit schon 2010 mit einer Ausstellung seiner eindrucksvollen Porträts von Obdachlosen bekannt geworden. Nun hat er Ordensleute und Bauern porträtiert. Es sind liebevolle Porträts, echte Charakterköpfe, die ganze Lebensgeschichten erzählen." So beschreibt Pfarrer Stefan Rau die Bilder der Ausstellung "Vis-á-vis. Bauern und Ordensleute" in der St.-Joseph-Kirche Münster.

"Es dürfte für viele Menschen lohnend sein, innerhalb der nächsten Wochen diese 24 Bilder zu betrachten, die sich auch als Zeichen von Würdigung und Wertschätzung 'normaler Menschen' verstehen. Wer wird 'normalerweise' schon in Öl gemalt und ausgestellt?", fragt Rau.

Über die Hintergründe und Entstehungsgeschichte zu seiner Ausstellung und den Porträts berichtet Ulrich Rölfing: "Im letzten Jahr habe ich eine Zeit im Kloster Maria Veen gelebt, um dort zu malen. Ich bin der Besonderheit des Orts, wie er sich in den Patres, Schwestern und dem Innenleben des Klosters spiegelt, nachgegangen."

Bauern und Ordensleute, das seien geradezu polare Lebenswelten. "Hier die Arbeit mit der Erde, eine Tätigkeit geprägt durch den Lauf der Jahreszeiten. Trotz aller unterstützenden Möglichkeiten ist diese Arbeit letztlich abhängig von der Fruchtbarkeit der Erde." Auf der andren Seite die Patres als Menschen des Gebets und der Vermittlung. Sie seien "der inneren Versenkung und der Gegenwart des Göttlichen hingegeben".

Der Reiz der Porträtserien liegt für Rölfing in der Spannung zwischen diesem Allgemeinen und den individuellen Personen. "Beim Porträtieren habe ich nur den Einzelmenschen vor mir, und dabei verflüchtigt sich zunächst alles Allgemeine. Alle Bilder sind unmittelbar vor dem lebenden Modell entstanden, nicht nach einer Fotografie. Nach einer Fotografie zu arbeiten ist etwas ganz anderes." Rölfing interessiert nicht das offizielle Porträt. "Ich suche im Gesicht etwas anderes. Mich interessiert das Potenzial eines Gesichts. Ich gehe so vor, dass ich die Spannungen, die ein Gesicht aufbauen, herausarbeite."

Jetzt, wo die einzelnen Porträts gemalt seien, fügten sich die Einzelbilder zur Reihe. "Erst als Reihe entfalten sie ihre eigentliche Ausdruckskraft und erklären sich gegenseitig. Die Patres und Schwestern auf der einen Seite, die alten Bauern auf der anderen Seite", sagt Rölfing.

Die Ausstellung in der St.-Joseph-Kirche an der Hammer Straße in Münster ist bis zum 22. November 2013 täglich von 8 bis 18 Uhr zu sehen.

Mehr zum Thema im Internet:

  1. Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.st-joseph-muenster-sued.de

Text: Bernd Schumacher | Foto: Privat in Öffnet internen Link im aktuellen FensterKirche+Leben
14.10.2013

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