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17.12.2018
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Fahnenschwenkergruppe.

Die einzige Fahnenschwenkergruppe des Oldenburger Landes wurde in der St.-Sebastianus-Schützenjugend Petersdorf gegründet.

Erfolg mit mehr als nur mit Schießen

Warum die St.-Sebastianus-Schützenjugend wächst

Lastrup. Mehr als nur das Schießen. Auch wenn es bei Maria Willoh-Markus damit anfing. Mit acht Jahren hatte sie zum ersten Mal ein Gewehr in der Hand. In Elbergen, an einer Laser-Anlage. Lichtpunkte, mit denen sie auf einen Bildschirm zielte.

Mit zwölf dann zum ersten Mal mit richtigen Kugeln. "Luftgewehr Freihand" heißt ihre Disziplin, aus zehn Metern auf eine Scheibe. Mal sehen, vielleicht versucht sie es bald noch mit einer Kleinkaliber-Waffe.

Gute Gemeinschaft erlebt

Maria Willoh-Markus

Keine Frage – in Sachen Schützenwesen hat Maria Willoh-Markus nach zwanzig Jahren in der St.-Jakobus-Bruderschaft Elbergen ziemlich viel Erfahrung. Die Frau, die seit 2013 das höchste Amt in der oldenburgischen Sebastianus-Schützenjugend inne hat: Landes-bezirksjungschützenmeisterin".

Sie betont aber: Die Sebastianus-Schützen, das sei mehr als nur das Schießen. "Mich hat das natürlich fasziniert. Aber auch die Gemeinschaft ist toll, zum Beispiel bei den Wettkämpfen, wo man zwischen durch unheimlich viele neue nette Leute kennenlernen kann."

Auch schon Diözesanprinzessin

Die Erfolge natürlich auch. 2008, als sie in Damme Diözesanprinzessin wurde und anschließend beim Bundes- und Europaschießen antreten durfte. "Das war toll. Klar."

Und doch betonen Maria Willoh-Markus und ihre Stellvertreterin Edeltraud Garwels aus Ermke: Bei den St.-Sebastianus-Schützen gehe es auch um Anderes! Zum Beispiel Jugendarbeit, Gemeinschaft, auch um die religiöse Seite des katholischen Jugendverbandes.

Manche Bruderschaften nähmen die Jugendabteilung im Oktober zur Schützen-Wallfahrt nach Bethen mit. "Und der Bezirk Cloppenburg zum Beispiel hatte am Pfingst-Samstag zum dritten Mal zu einer Fahrrad-Wallfahrt eingeladen, von Vahren-Stapelfeld über Ermke zum Abschluss-Gottesdienst nach Molbergen", berichtet Edeltraud Garwel.

Mehr als nur Schießen. Maria Willoh nennt zum Beispiel die Gruppenleiter-Grundkurse, die der BdSJ anbietet. "Und das  Landesbezirks-Prinzenschießen beginnt immer mit einem Gottesdienst!"

Begeisternde Gottesdienste

Sie schwärmt davon, wie Landesbezirkspräses Kaplan Stefan Schürmeyer es jedes Mal schaffe, Kinder und Jugendliche in seinen Bann zu schlagen. "Das Zelt ist voll", betont Edeltraud Garwels. Mehr als nur Schießen. Die Bruderschaft Arkeburg zum Beispiel biete seit einigen Jahren im Sommer eine Ferienfreizeit an.

Rund 1.700 Mitglieder zählt der Verband zurzeit. Kinder und junge Leute bis24 Jahren. "Wir werden ständig mehr", sagt Maria Willoh-Markus. "Auch, weil Bruderschaften wie Arkeburg so gute Jugendarbeit machen." Edeltraud Garwels nickt: "Sie sind dadurch in zwei Jahren auf mehr als vierzig Mitglieder gekommen."

Text: Michael Rottmann | Fotos: Nina Holstermann in Kirche+Leben
22.05.2016

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