Zeichen der Solidarität
Einsatz für verfolgte Christen
Steinfurt. "Die Politik engagiert sich stark für verfolgte Christen. Gerade Politiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion setzen sich persönlich gegen die Verfolgung und Diskriminierung christlichen Glaubens ein", sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Karl Schiewerling. Er berichtete beim jüngsten Treffen des "Bündnisses gegen religiöse Gewalt" des Kreisdekanats Steinfurt über die Aktivitäten der Berliner Politik. Gleichzeitig appellierte er an die Christen vor Ort, sich mehr der weltweiten Verfolgung bewusst zu werden.
Und die Notwendigkeit dafür hat bedrückende Dimensionen: "Noch nie war die Zahl der verfolgten Christen so groß wie heute", verdeutlichte der Steinfurter Kreisdekanatsgeschäftsführer Benno Hörst. "Zwei Drittel der sieben Milliarden Menschen auf der Welt leben in Staaten, in denen man den Glauben nicht frei wählen darf."
Wie grausam das konkret aussehen kann, davon berichtete Faten Gorgis Shamoon. Die im Mathias-Spital Rheine tätige Ärztin beschrieb an vielen Einzelschicksalen die lebensbedrohliche Lage der Christen ihrer Heimat im Irak. Viele ihrer Familienangehörigen mussten in den letzten Jahren das Land verlassen.
Text: pd in
Kirche+Leben
21.11.2011
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