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16.11.2018
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Klaus Lehmich ist seit 15 Jahren als Küster und Organist in der Vredener St.-Marien-Kirche tätig.

Klaus Lehmich ist seit 15 Jahren als Küster und Organist in der Vredener St.-Marien-Kirche tätig.

Schmerzhafter Abschied

Profanierung der St.-Marien-Kirche in Vreden

Vreden. Seit vielen Jahren ist Klaus Lehmich als Küster in der St.-Marien-Kirche tätig, einem Gotteshaus, das am Sonntag (20.11.2011) profaniert (entweiht) wird.

Für die älteren Gemeindemitglieder ist der Abschied von der St.-Marien-Kirche besonders schmerzhaft. Sie sind traurig und hilflos. Sie haben sich mit vielen Geldspenden und großem Engagement für diese Kirche eingesetzt. "Auch mir wird das Gotteshaus fehlen", sagt Klaus Lehmich.

Vor 15 Jahren begann er seinen Dienst als Küster und Organist in dieser Kirche. Er engagierte sich ehrenamtlich als Leiter der Messdiener St. Marien und im Jugendliturgiekreis. Elf Jahre war er für die Erstellung der Messdienerpläne der Gemeinde zuständig und wohnte bis Ende 2010 im Pfarrhaus St. Marien. Nach der Gemeinde-Zusammenführung mit St. Georg 2007 begann er gleichzeitig seinen Vertretungsdienst in der Pfarrkirche St. Georg und in der Stiftskirche.

Verbunden ist er aber mit St. Marien: Seit zehn Jahren gestaltet Lehmich mit einer Liturgiekreisgruppe besondere Gottesdienste. "Die letzte Messe wird ein Jugendgottesdienst sein, wo alle von bleibenden Eindrücken aus der St.-Marien-Kirche berichten werden", sagt er und berichtet von einem Gottesdienst vor einigen Jahren, als im Münsterland das Schneechaos herrschte. "An diesem Wochenende wollten wir einen Gottesdienst auf der Jugendburg Gemen feiern, aber der Schnee verhinderte dies. Spontan haben wir einen Abendgottesdienst in St. Marien gefeiert. Wir hatten keinen Strom, deshalb haben wir viele Kerzen angezündet. Es war eine schöne Atmosphäre." Ein Erlebnis sei auch der Kontakt mit dem Künstler Sieger Köder gewesen, der in der Kirche ein Secco-Bild malte.

Lehmich wünscht sich, dass das Kirchengebäude erhalten bleibt. "Man sollte es auch künftig betreten können. Schön wäre es, wenn ein Andachtsraum erhalten bliebe."

Am Sonntag (20.11.2011), nach der Profanierung, wird Lehmich wahrscheinlich derjenige sein, der die Kirche abschließt. Gut aufgehoben fühlt er sich in der St.-Georg-Pfarrei, wo er neben seinem Dienst in der Pfarrkirche voraussichtlich auch in den Kirchen der Vredener Dörfer tätig sein wird. Viele Messdiener, Lektoren und Kommunionhelfer aus St. Marien sind bereits in die Dienste in der Pfarrkirche und in der Stiftskirche integriert.

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