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10.12.2018
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Ursula Hinrichsmeyer aus Thüle.

Ursula Hinrichsmeyer aus Thüle legt nach dreißig Jahren die Leitung der Missionsgruppe nieder – deshalb gibt es künftig dort auch keinen Basar mehr.

Missionsgruppe in Thüle

Das Ende des Missionsbasars in Thüle

Thüle. Eigentlich ist es eine Erfolgsgeschichte, die Geschichte der Missionsgruppe in Thüle. Und doch ist nach dreißig Jahren nun Schluss mit der Handarbeit für einen guten Zweck. Mehr als 65.000 Euro haben die fünfzehn Frauen in den letzten drei Jahrzehnten für Projekte im südafrikanischen Aliwal North und Pretoria, in Indien, Ghana und Äthiopien, in Guatemala oder auf den Philippinen mit ihren Handarbeiten zusammengetragen.

Ein Name ist mit der Missionsgruppe fest verbunden – Ursula Hinrichsmeyer. Seit dem Anfang hat sie die Missionsgruppe geleitet und nicht einen Tag davon bereut. "Aber nach dreißig Jahren ist es einfach genug", sagt Ursula Hinrichsmeyer. Sie habe sich die Entscheidung aufzuhören nicht leicht gemacht hat – zumal eine Nachfolgerin für ihre Leitungsfunktion nicht in Sicht ist.

Eigene Kreationen

Ursula Hinrichsmeyer erinnert sich: "Natürlich bedeutet die Mitarbeit in der Missionsgruppe viel Arbeit, aber darüber hat sich nie jemand beklagt." Der Spaß an der Handarbeit, die Gemeinschaft und die Arbeit für die Mission haben die Damen zusammengeschweißt. "Eine schöne Decke zu fertigen kann schon mal ein dreiviertel Jahr dauern", rechnet die 63-jährige Unternehmerin vor, "mit Geld gar nicht zu bezahlen."

Rechnet man dann noch die vielen Stunden Materialeinkauf, Organisation und Durchführung des Basars hinzu, erkennt man den großen ehrenamtlichen Einsatz der Frauen. Einer Mitstreiterin ist Ursula Hinrichsmeyer besonders dankbar. "Die Mustervorlagen hat immer Margaretha Kock zusammengestellt; sie hat oft auch eigene Kreationen präsentiert. Unsere Kundinnen bekamen dann nicht nur eine wertvolle Handarbeit, sondern auch eine Decke mit einzigartigem Muster." Stolz fügt sie hinzu: "Wo gibt es das schon?"

Wenn dann die Basare, die alle zwei Jahre durchgeführt wurden, gut besucht waren, gab das dem Team wieder neue Motivation. Aber auch der Dank von den Empfängern der Spenden trieb die Damen an.

Ein besonderer Kontakt besteht seit vielen Jahren zu zwei Ordensschwestern aus Thüle, die in Südafrika ihren Dienst versehen. Als Ursula Hinrichsmeyer einmal mit dem Wohnmobil durch Südafrika reiste, besuchte sie natürlich auch Aliwal North und Pretoria, wo die Schwestern Francis Wreesmann und Gerda Roter arbeiten.

"Es waren wunderbare Begegnungen mit der schönen Gelegenheit, sich von den Gegebenheiten dort ein Bild zu machen." Den herzlichen Dank der Ordensfrauen an die Missionsgruppe nahm Hinrichsmeyer dann mit auf die Rückreise.

Jetzt für Hausgebrauch

Ausruhen will sich die Geschäftsfrau nicht. "Nun bastele ich erst einmal mal wieder für den Privatgebrauch, der ist in den letzten Jahren auf der Strecke geblieben", lacht sie. "Aber erst werde ich mich um den letzten Basar kümmern. Der 13. November 2011 ist nicht mehr lange hin, und wir wünschen uns viel Besuch und natürlich viele Kunden."

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Text: Andreas Niemann | Foto: Andreas Niemann in Öffnet internen Link im aktuellen FensterKirche+Leben
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