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21.05.2012
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Strauß Blumen.

Ein schöner Strauß Blumen für einen besonderen Anlass – aber die Blumen stammen häufig aus Ländern wie Kenia, Kolumbien oder Tansania und die Frauen in der dortigen Blumenproduktion müssen oft unter schlechten Bedingungen arbeiten.

Mit Blumen für Menschenrechte

Informationen zum Fairen Handel

Warendorf-Freckenhorst. Bundesweit findet vom 16. bis 30. September 2011 die "Faire Woche" statt, eine Aktion, die bereits seit zehn Jahren besteht. Die Woche steht in diesem Jahr unter dem Motto "Fair ist mehr" und wird von Weltläden, Aktionsgruppen, Supermärkten, Kantinen und Einzelpersonen getragen, die in diesem Zeitraum über den gerechten Handel informieren: zum Beispiel bei Probieraktionen, Vorträgen und Gesprächen mit Produzenten und Handelsvertretern.

Die Landvolkshochschule (LVHS) "Schorlemer Alst" in Warendorf-Freckenhorst beteiligt sich an dieser Woche und macht darauf mit der Ausstellung "Fair flowers – Mit Blumen für Menschenrechte" aufmerksam. "Blumen werden zu den vielfältigsten Anlässen gekauft. Die Deutschen geben pro Kopf durchschnittlich 38 Euro im Jahr für Schnittblumen aus, das ergibt einen Gesamtwert von 3,4 Milliarden Euro jährlich. Grund genug, sich Gedanken zu machen, unter welchen Bedingungen diese Blumen produziert und gehandelt werden", teilt die LVHS mit. "Nur jede fünfte Blume der in Deutschland gekauften Blumen ist auch hier gewachsen. 80 Prozent der bei uns verkauften Schnittblumen werden über die Niederlande importiert, aus Kenia, Ecuador, Kolumbien, Simbabwe oder Tansania."

Schlechte Bedingungen

Die Produktionsbedingungen in den Ländern des Südens ließen häufig zu wünschen übrig: Überwiegend Frauen arbeiteten in der internationalen Blumenproduktion. "Sie verdienen oft nur Hungerlöhne, haben keine festen Arbeitsverträge und sind den Belastungen durch Pflanzenschutzmittel direkt ausgesetzt."

Die Ausstellung ist bis zum 4. Oktober 2011 werktags von 10 bis 19 Uhr, sonn- und feiertags von 10 bis 14 Uhr zu sehen. Adresse: LVHS Freckenhorst, Am Hagen 1, 48231 Warendorf, Tel: 02581 / 94580.

Text: Bernd Schumacher | Foto: Verenin, Öffnet externen Link in neuem Fensterpixelio.de in Öffnet internen Link im aktuellen FensterKirche+Leben
26.09.2011

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