
Pfarrer Stefan Sühling.
Stefan Sühling wendet sich in einem Brief an die Gemeinden
Seelsorgeeinheit startet im August
Wesel. Den Prozess des Zusammenwachsens der vier Weseler Pfarrgemeinden St. Antonius, St. Johannes, St. Mariä Himmelfahrt und St. Martini zu einer großen Innenstadtgemeinde hat Pfarrer Stefan Sühling den Katholiken der Stadt in einem Brief beschrieben.
Den Rahmen für die Zusammenarbeit bilde eine Seelsorgeeinheit, zu der die vier Pfarreien Wesels zum Montag (01.08.2011) zusammengehen, schreibt Sühling. Das bedeutet, dass die Hauptamtlichen Seelsorger für alle Gemeinden zuständig werden. Nach Angaben des Domkapitulars werden Pfarrer Mertens – dann als Kooperator – und Pfarrer Baumann mitarbeiten. "Als leitender Pfarrer werde ich dann auch Pfarrer für St. Antonius sein. Kaplan Thomas Hahn wird ab August 2011 zum Team hinzukommen", schreibt Sühling.
Vier Pastoralreferenten arbeiten als Seelsorger mit: Raphael Günther, Martin Bussmeier, Martin Knauer und Marius Stelzer, der zum Ende der Sommerferien nach Wesel kommt. Um den Prozess des Zusammengehens zu gestalten, wird Sühling eine Steuerungsgruppe ins Leben rufen. 16 Personen arbeiten in der Steuerungsgruppe mit. Sie kommen aus den ehemaligen neun Gottesdienstgemeinden in Wesel. Darüber hinaus sind vier Vertreter der Kirchenvorstände und drei Hauptamtliche vertreten.
In den Pfarrgemeinderäten und Kirchenvorständen werden die Vertreter in diesen Wochen benannt. Aufgabe dieser Steuerungsgruppe ist es, die Fragen zum Zusammengehen der Gemeinden in Wesel zu sichten, dafür zu sorgen, dass in den Gremien der Gemeinden darüber beraten wird und nach den Beratungen auch die Entscheidungen zur Gestaltung der neuen pastoralen Strukturen zu treffen.
"Für das Zusammengehen ist das einander kennen lernen und auf einander hören wichtig. Diese Erfahrung haben wir in den gemeinsamen Pfarrgemeinderatssitzungen der Innenstadtgemeinden schon gemacht. Auf diese Weise können wir miteinander ein wenig heimisch werden in der neuen großen Pfarrei in Wesel", schreibt Sühling an die Gemeindemitglieder.
Sühling unterscheidet zwischen den Begriffen "Pfarrei" und "Gemeinden": Konkret werde der Glaube in den Gemeinden vor Ort gelebt. Zielpunkt der zukünftigen Entwicklung ist die Bildung einer einzigen rechtsrheinischen Pfarrei mit einem Kirchenvorstand und einem Pfarrgemeinderat.
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Text: Jürgen Kappel | Foto: Michael Bönte in
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01.08.2011
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