
Zum Treffen der künftigen Großgemeinde Neu-St.-Mauritz war Weihbischof Stefan Zekorn zum Gut Kinderhaus gekommen.
Der Zukunft entgegen
Pfarrei Neu-St. Mauritz: Vier Teile – mehr als ein Ganzes
Münster. Die Schwalben wunderten sich zwitschernd über das, was da zu ihren Füßen in der Scheune auf dem münsterschen Gut Kinderhaus passierte: Rund 200 Frauen, Männer und Kinder waren der Einladung der Fusions-Steuerungsgruppe gefolgt und erlebten auf dem landwirtschaftlichen Hof ein Programm unter dem Motto "Vier Teile – mehr als ein Ganzes".
Auf dem Weg zum Zusammenschluss 2013 wollten die Gemeinden St. Mauritz, St. Benedikt, Heilige Edith Stein und Herz Jesu und St. Elisabeth – künftig als Neu-St. Mauritz eine der größten Pfarreien der Stadt Münster – die jeweils anderen kennen lernen. Dafür war Gut Kinderhaus ein gut gewählter Ort: Planwagenfahrt und Hofladen, Ponyreiten und Strohburg-Klettern, leckere Verpflegung von Grillstation bis Kuchenbuffet und nicht zuletzt der gemeinsam gefeierte Gottesdienst in der Scheune gaben allen Teilnehmenden die Gelegenheit zu Unterhaltung und Begegnung. Die freundliche Aufnahme durch die Mitarbeiter von Westfalenfleiß – sowohl vom Gut als auch vom Münsteraner Dienstleistungs-Service (MDS) – bot den passenden Rahmen dafür.
Weihbischof Stefan Zekorn folgte der Einladung, vor Ort gleich "vier Gemeinden visitieren zu können". Er nahm das Tagesmotto auf und wünschte für den Weg zum neuen Ganzen die Erfahrung, dass am Ende viel mehr stehen werde als eine Addition der bisher selbstständigen Pfarreien.
"Schön, dass Sie sich auf den Weg gemacht haben", sprach er sowohl den Ausflugstag als auch übertragen den Weg aufeinander zu an. "Erleben Sie auch die geistige Dynamik dieses Wegs."
Ähnlich hatte auch der Leiter des Fusions-Prozesses, Pfarrer Martin Sinnhuber von Herz-Jesu und St. Elisabeth, die Gäste begrüßt. "Das, was aus unseren vier Gemeinden zusammenkommt, wird mehr sein als das, was jede einzelne bisher hatte", munterte er auf, nicht nur den beschwerlichen Aufbruch, sondern vor allem auch die Chance zu sehen, die das Plakatmotiv für den Ausflug – ein Apfel, zusammengesetzt aus Scheiben von vier verschiedenen Sorten – deutlich zum Ausdruck brachte.
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Text: Heike Hänscheid | Foto: Heike Hänscheid in
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