
Weihbischof Stefan Zekorn, Generalvikar Norbert Kleyboldt und Domkapitular Hans-Bernd Köppen stellten am Montag den Stellen- und Strukturplan für das Stadtdekanat Münster vor.
Treffen der Verantwortlichen der münsterschen Pfarreien
Strukturplan für das Stadtdekanat Münster im Detail
Stadtdekanat Münster. Der Struktur- und Stellenplan des Bistums Münster war nun auch bei einer Versammlung von haupt- und ehrenamtlichen Vertretern der Pfarreien im Stadtdekanat Münster Thema.
Die Planungen erläuterten im Pfarrer-Eltrop-Heim in Münster am Montag (04.04.2011) Weihbischof Stefan Zekorn als Regionalbischof für die Region Münster-Warendorf, Generalvikar Norbert Kleyboldt und Personaldezernent Domkapitular Hans-Bernd Köppen.
Elf Pfarreien und "pastorale Räume" statt der bislang 28 Pfarreien soll es künftig im Stadtdekanat Münster geben, wie dies bereits im Herbst 2010 vorgestellt worden war. Der Strukturplan sieht Folgendes für die vier Dekanate in der Stadt Münster vor:
Im Dekanat Lamberti entsteht eine neue Pfarrei mit dann 19.200 Katholiken (alle Zahlen jeweils gerundet) aus Heilig Geist (5.900 Katholiken), St. Joseph (7.600 Katholiken) und St. Gottfried (5.800 Katholiken). Einen "pastoralen Raum" mit künftig 15.400 Katholiken bilden St. Anna, Mecklenbeck (4.900 Katholiken), St. Stephanus (2.600 Katholiken), St. Ludgerus, Albachten (3.100 Katholiken) und St. Pantaleon, Roxel (4.900 Katholiken) – als Seelsorgeeinheit sollen die Gemeinden zusammenarbeiten. Weiterhin bestehen bleibt die Pfarrei St. Lamberti (6.000 Katholiken).
Zusammenschließen sollen sich im Dekanat Liebfrauen als "pastoraler Raum" die Pfarreien St. Joseph, Kinderhaus (7.300 Katholiken), St. Marien, Sprakel (1.700 Katholiken) und St. Franziskus, Coerde (7.600 Katholiken) mit dann 16.600 Katholiken – auch hier sollen sich diese als Seelsorgeeinheit zusammenfinden. Eine neue Pfarrei mit künftig 18.200 Katholiken bilden die Pfarreien Liebfrauen-Überwasser (12.600 Katholiken), St. Theresia und Maria Heil der Kranken (1.600 Katholiken) sowie St. Sebastian, Nienberge (4.000 Katholiken). Es bleibt bestehen die Pfarrei Heilig Kreuz (9.400 Katholiken).
Bereits im Prozess der Zusammenlegung befinden sich die Pfarreien im Dekanat Hiltrup. Dort gehen St. Sebastian, Amelsbüren (3.700 Katholiken), St. Clemens, Hiltrup (10.400 Katholiken) und St. Marien, Hiltrup (3.800 Katholiken) zusammen zu einer Pfarrei mit bald 17.900 Katholiken. Außerdem schließen sich zusammen St. Agatha, Angelmodde (1.400 Katholiken), St. Bernhard, Angelmodde (3.100 Katholiken), St. Ida, Gremmendorf (3.800 Katholiken) und St. Nikolaus, Wolbeck (5.200 Katholiken) mit demnächst 13.500 Katholiken.
Für das Dekanat Mauritz sieht der Strukturplan Folgendes vor: Die Pfarreien Herz Jesu und St. Elisabeth (5.700 Katholiken), Hl. Edith Stein (4.700 Katholiken), St. Benedikt (5.600 Katholiken) und St. Mauritz (4.900 Katholiken) bilden eine neue Pfarrei mit dann 20.900 Katholiken. Es besteht weiterhin die Pfarrei St. Petronilla, Handorf (6.300 Katholiken).
Keinem Dekanat angehörig ist die Domgemeinde St. Paulus mit 80 Katholiken.
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Text: Norbert Göckener | Foto: Michael Bönte
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