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21.05.2012
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Kreisdekanat Warendorf

In einer Pressekonferenz stellten Domkapitular Köppen, Wilfried Renk (Stabstelle Gemeindefusion im Generalvikariat), Weihbischof Zekorn, Generalvikar Kleyboldt und Kreisdekanatsgeschäftsführer Michael Spanke (v. r. n. l.) den Struktur- und Stellenplan für das Kreisdekanat Warendorf vor.

Kreisdekanatsversammlung in Warendorf-Freckenhorst

Strukturplan für das Kreisdekanat Warendorf im Detail

Kreisdekanat Warendorf. Den haupt- und ehrenamtlichen Vertretern der Pfarreien im Kreisdekanat Warendorf wurden die neuen Strukturpläne vorgestellt. Die Planungen erläuterten in der Landvolkshochschule Schorlemer Alst in Warendorf-Freckenhorst am Dienstag (22.02.2011) Weihbischof Stefan Zekorn als Regionalbischof für die Region Münster-Warendorf, Generalvikar Norbert Kleyboldt und Personaldezernent Domkapitular Hans-Bernd Köppen.

Insgesamt 21 statt der bislang 41 Pfarreien soll es laut Strukturplan für die östlichste Region des Bistums Münster künftig geben. Der Strukturplan sieht Folgendes für die vier Dekanate des Kreisdekanats Warendorf vor:

Die größte Pfarrei im Dekanat Ahlen (insgesamt vier Pfarreien) wird künftig in der Stadt Ahlen der Zusammenschluss von St. Bartholomäus (9.500 Katholiken – alle Zahlen gerundet), St. Bonifatius (6.800 Katholiken) und St. Marien (5.800 Katholiken) mit dann insgesamt 22.100 Katholiken sein. Ahlen-Vorhelm (St. Pankratius, 2. 800 Katholiken) bleibt eigenständig ebenso wie Drensteinfurt (St. Regina, 10.200 Katholiken) und Sendenhorst (St. Martinus und St. Ludgerus, 9.200 Katholiken).

Im Dekanat Beckum (insgesamt sechs Pfarreien) soll es nach den Plänen der Bistumsleitung künftig folgende Pfarreien geben: In Ennigerloh bilden St. Jakobus (6.700 Katholiken), Enniger (St. Mauritius, 2.300 Katholiken), Ostfelde (St. Margaretha 1.900 Katholiken) und Westkirchen (St. Laurentius, 1.800 Katholiken) eine Pfarrei mit dann 12.800 Katholiken.

In Oelde gehen die Kirchengemeinden St. Johannes (6.900 Katholiken), St. Joseph (6.500 Katholiken), Lette (St. Vitus, 1.700 Katholiken), Stromberg (St. Lambertus, 3.000 Katholiken) und Sünninghausen (St. Vitus, 970 Katholiken) zusammen zu einer neuen Pfarrei mit 19.000 Katholiken.

Eine neue Pfarrei mit dann 13.600 Katholiken bildet sich in Wadersloh-Lippstadt aus den Gemeinden St. Antonius (1.400 Katholiken), St. Josef (2.900 Katholiken), St. Margaretha (4.700 Katholiken), St. Nikolaus (1.700 Katholiken) und Ss. Cosmas und Damian (2.800 Katholiken). In Lippetal gehen zusammen St. Ida (2.400 Katholiken) und Ss. Cornelius und Cyprianus (2.200 Katholiken) mit dann 4.700 Katholiken.

Beckum (St. Stephanus, 14.800 Katholiken) bleibt eigenständig ebenso wie Neubeckum (St. Franziskus, 7.100 Katholiken).

Für das Dekanat Hamm-Nord (insgesamt zwei Pfarreien) sieht der Strukturplan folgendermaßen aus: In Hamm bilden die Pfarreien Clemens-August Graf von Galen (4.900 Katholiken) und Heesen (Papst Johannes, 7.600 Katholiken) eine Pfarrei mit 12.500 Katholiken. Es besteht bereits die Pfarrei Heilig Geist in Hamm-Bockum-Hövel mit 12.300 Katholiken.

Im Dekanat Warendorf (insgesamt neun Pfarreien) stehen folgende Pfarreien im Strukturplan: Telgte St. Marien mit 12.400 Katholiken, Ostbevern St. Ambrosius mit 7.000 Katholiken, Everswinkel St. Magnus/St. Agatha mit 6.100 Katholiken, Warendorf-Freckenhorst St. Bonifatius und Lambertus mit 6.500 Katholiken, Warendorf St. Laurentius mit 14.200 Katholiken, Warendorf St. Bartholomäus und St. Johannes d. T. mit 3.200 Katholiken und Beelen St. Johannes Baptist mit 4.100 Katholiken.

In Sassenberg entsteht aus St. Johannes (5.700 Katholiken) und Füchtorf (Mariä Himmelfahrt, 2.600 Katholiken) eine neue Pfarrei mit 8.300 Katholiken. In Harsewinkel gibt es einen Zusammenschluss von St. Lucia (5.500 Katholiken), St. Paulus (2.400 Katholiken), Greffen (St. Johannes d. T., 2.100 Katholiken) und Marienfeld (Unbefleckte Empfängnis, 2.600 Katholiken) zu einer neuen Pfarrei mit 12.500 Katholiken.

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Text: Norbert Göckener | Foto: Norbert Göckener
22.02.2011

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