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21.05.2012
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Bischof Overbeck verabschiedete Schwestern

Bischof Franz-Josef Overbeck und zahlreiche Gäste verabschiedeten die Schwestern Berthelma, Konrada Maria und Valentina aus dem Deutschen Studentenheim am Breul.

Deutsches Studentenheim am Breul:

Bischof Overbeck verabschiedete Schwestern

Münster. Für das Deutsche Studentenheim am Breul, seine Mitarbeiter und eine große Schar ehemaliger sowie heutiger Studierender war es eine Ära, die am Mittwochabend (10.11.2010) zu Ende ging: So war es für die mehr als 200 Gäste eine Ehrensache, sich auf den Weg zu machen, um die Schwestern Berthelma, Konrada Maria und Valentina, die jahrzehntelang in der Hauswirtschaft gearbeitet und das Wohnheim geprägt hatten, persönlich zu verabschieden.

Unter den Gästen war auch der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck, der von 1994 bis 2000 Rektor des Hauses gewesen war. Er feierte in der Kapelle des Hauses, die den Schwestern aus dem Orden der heiligen Maria Magdalena Postel über die lange Zeit hinweg als Ort des Gebetes und der Einkehr Heimat geworden war, gemeinsam mit seinen beiden Nachfolgern Norbert Köster und Domvikar Markus Tüshaus die Heilige Messe.

Treue Begleiterinnen

In seiner Predigt verwies Bischof Overbeck auf den Wappenspruch des nunmehr 82 Jahre alten Studentenheims im Herzen von Münster "Officium meum est pontificium" und erinnerte daran, dass die Schwestern ganz im Sinne der Stifterin ihres Ordens den Generationen von Bewohnern sowie auch den Mitarbeitern des Hauses auf ihrem Weg und ihren Studien treue Begleiterinnen gewesen waren.

In Overbecks Geburtsjahr 1964 hatte Schwester Berthelma ihren Dienst angetreten. Sie war lange Jahre hauptverantwortlich in hauswirtschaftlichen Belangen. Zehn Jahre später im Jahr 1974 war Schwester Konrada Maria hinzugekommen, im Jahr 1994 schließlich Schwester Valentina. Alle drei Schwestern bestätigten, dass sie auf unzählige unvergessliche Augenblicke in jenem Haus zurückblicken können, dem sie sich auch auf ihrem weiteren Lebensweg in ihrem Mutterhaus in Bestwig weiter eng verbunden wissen.

Manch heitere Anekdote…

Im Namen von Bischof Felix Genn dankte der stellvertretende Generalvikar, Pfarrer Jochen Reidegeld, den Schwestern für ihren besonderen Dienst und auch ihr Gebet, das Studenten und Schwestern unter einem Dach verbunden habe. Haussprecher Philipp Lammering und der Vorsitzende des Vereins Alter Breulianer, Dirk Steinberg, erinnerten an manch heitere Anekdote aus dem Zusammenleben der Studenten mit den Ordensschwestern.

Schwester Aloisia Höing, Generaloberin des Ordens der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel versicherte, dass "der Breul", wie das Wohnheim schlicht genannt wird, nicht nur den nunmehr verabschiedeten Schwestern weiterhin ein Herzensanliegen sei. Vier Schwestern wohnen weiterhin im Konvent. Sie sind jedoch nicht mehr unmittelbar in Diensten des Deutschen Studentenheims.

Text: Tim Schlotmann | Foto: Tim Schlotmann
10.11.2010

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