
Ein Workshop des Frauentags widmete sich dem Thema "Wunschkirche".
Frauentag der KFD im Dekanat Ahaus
Spirituelle Impulse in großer Gemeinschaft
Ahaus-Wüllen. "Leidenschaftlich glauben und leben" – so lautete der Titel des dritten KFD-Frauentags im Dekanat Ahaus, der auf dem Wüllener Festplatz stattfand. Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte Dekanatsteamsprecherin Mechthild Harpering rund 370 Frauen und lud diese zu einem ansprechend gestalteten Programm ein. Die Angebote reichten von der Begegnung bei Kaffee und Kuchen über Mitmachaktionen wie Singen, Wahrnehmungsübungen mit der Bibel, ein Darstellungsrollenspiel des Arbeitskreises Schöpfungsverantwortung zum Thema Klimawandel, Aktionsständen von karitativen Einrichtungen und örtlichen KFD-Gruppen bis zum gemeinsamen Gottesdienst mit der Frauendekanatsseelsorgerin Ute Albrecht.
"Die KFD als Verband ist meine Heimat in der Kirche. Das ehrenamtliche Engagement mit gleichgesinnten Frauen in Bezug auf kirchliche und politische Themen sowie der Einsatz für Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung begeistern mich", kommentierte Beatrix Bottermann vom Leitungsteam des KFD-Diözesanverbands Münster ihre Mitgliedschaft in der Katholischen Frauengemeinschaft.Hedda Rhönspieß von der Evangelischen Frauenhilfe des Bezirksverbands Steinfurt/Borken hob die gute Zusammenarbeit mit der KFD in Bezug auf den Weltgebetstag der Frauen und die Friedenssternwallfahrten hervor.
"Leidenschaftlich glauben und leben: Wie wir das mit Leben füllen, liegt an uns. Es bedeutet, sich mit Ausdauer und Beständigkeit sich da einzusetzen, wo es nötig ist – in den Familien, Pfarrgemeinden, KFD-Gruppen und bei besonderen überörtlichen Aktivitäten. Dazu zählen unter anderen das KFD-Trauercafé in Ahaus (seit 2003), die Gottesdienste zur Bewahrung der Schöpfung in Ahaus (seit 2004) oder die besonders gestalteten 'Obdach-für-die-Seele-Gottesdienste' in Stadtlohn", erläuterte KFD-Kreisdekanatsteamsprecherin Gertrud Roth. Sie verwies darauf, dass man nicht allein "leidenschaftlich glauben und leben" könne, dafür brauche man die Gemeinschaft.
Gertrud Roth aus Stadtlohn ist seit 1975 Mitglied der KFD und engagiert sich seit 1994 mit vollem Elan und mit viel Freude im Dekanatsteam der KFD. Sie organisiert mit anderen ehrenamtlich tätigen KFD-Frauen zahlreiche große Veranstaltungen wie den traditionellen "Aschermittwoch der Frauen" oder die "Friedenssternwallfahrt".
Rita Liesner aus Legden sagte über den KFD-Frauentag: "KFD-Veranstaltungen bedeuten für mich gute Gemeinschaft, Entspannung, Ruhe und Besinnung. Heute sind wir mit 15 Frauen unserer KFD-Ortsgruppe nach Wüllen gekommen und sind einfach nur begeistert vom ansprechend gestalteten Programm." Hildegard Bücker, die seit 25 Jahren Mitglied der KFD Legden ist, stimmte ihr zu und freute sich schon auf den Workshop "meditativer Tanz" und die vielen anregenden Gespräche.
Text: Annegret Rolvering | Foto: Annegret Rolvering in
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19.07.2010
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