
Margret Pottmeyer und Cilli Rufert gehören zum Vorbreitungsteam der Wallfahrt.
Vorbereitung der KFD-Dekanatswallfahrt nach Breischen
Besinnung auf das Wesentliche
Hörstel/Breischen. "Wenn man ein Anliegen hat, muss man zu Mutter Anna gehen." Dieser Satz begleitet Margret Pottmeyer seit ihrer Kindheit. Sie stammt aus einem religiös geprägten Elternhaus in Dreierwalde. Schon als Grundschulkind ist sie in der Wallfahrtswoche zu Fuß zu Mutter Anna nach Hopsten-Breischen gepilgert. "Das war immer ein besonderes Erlebnis", erinnert sie sich. Heute ist sie Teamsprecherin der Katholischen Frauengemeinschaft (KFD) St. Antonius Hörstel, und noch immer führt ihr Weg in der Wallfahrtswoche zu Mutter Anna.
Cilli Ruffert, ebenfalls Mitglied im Leitungsteam der KFD Hörstel, stammt aus Bevergern. Von dort aus pilgerte man nach Telgte. Sie hatte zwar als Kind schon vom Wallfahrtsort der Mutter Anna in Hopsten-Breischen gehört, doch kennen und lieben gelernt hat sie ihn erst, als sie vor fast 40 Jahren nach Hörstel zog.
Seit etlichen Jahrzehnten nimmt die KFD Hörstel an den Dekanantswallfahrten der Frauen nach Hopsten-Breischen teil, "und die KFD Hörstel ist immer stark vertreten", sagt Margret Pottmeyer. An diesen Wallfahrten schätzen sie und Cilli Ruffert die Gemeinschaft der Frauen. In diesem Jahr gehören Frauen aus dem Leitungsteam der KFD Hörstel, unter anderem diese beiden Frauen zusammen mit dem Dekanatsleitungsteam, zu den Organisatorinnen der Dekanatswallfahrt nach Hopsten-Breischen.
Beide Frauen aus Hörstel sind von der Ausstrahlung des Wallfahrtsorts fasziniert. Sie mögen die kleine Kapelle, auch mal allein in der Kapelle zu sitzen und abzuschalten, die Ruhe und Beschaulichkeit, die Stille, die Andacht, die Texte und die Predigten. Sie schätzen die familiäre Atmosphäre, die Besinnung und Konzentration auf die Wallfahrt und die Tatsache, dass es keinen "Rummel und Kommerz" gibt, also nicht die sonst üblichen Andenkenläden in unmittelbare Nähe der Wallfahrtskirche.
Nicht nur bei der Dekanatswallfahrt der Frauen sind sie dabei. Sehr viel gibt ihnen auch der Eröffnungsgottesdienst mit der Lichterprozession. "Das ist immer ein besonderes Erlebnis. Jeder Teilnehmer erhält ein Licht, und bei der Prozession wird gesungen und gebetet", sagt Margret Pottmeyer. Beide Frauen suchen sich aus dem Programm der St.-Anna-Woche oft weitere Gottesdienste zu Themen aus, die sie interessieren, von denen sie etwas mit in ihren Alltag nehmen. Die Frauen schätzen die Prediger und ihre Predigten. "Pater Paul Thörner zum Beispiel spricht mitreißend, für jeden verständlich und strahlt viel Lebensfreude aus", sagt Cilli Ruffert.
Beide Frauen freuen sich schon jetzt auf die Wallfahrtswoche im August und auf die KFD-Dekanatswallfahrt zum Thema "Leidenschaftlich glauben und leben".
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Text: Marianne Sasse | Foto: Marianne Sasse in
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17.05.2010
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