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18.02.2018
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Wallfahrt.

Von der St.-Viktor-Kirche zur Heilig-Kreuz-Kirche zogen die Pilger in Dülmen.

300 Erstkommunionkinder nahmen an der Emmerick-Wallfahrt teil

Imposanter Zug junger Katholiken

Dülmen. Der Emmerickbund hatte die diesjährigen Kommunionkinder aus Dülmen zu einer gemeinsamen Wallfahrt eingeladen.

Freudige Halleluja-Gesänge und innige Gebete, ein imposanter Zug junger Katholiken durch die Dülmener Innenstadt, und über all dem öffnet sich der strahlend blaue Himmel: 300 acht- bis zehnjährige Mädchen und Jungen aus acht Kirchengemeinden der Stadt nahmen gemeinsam mit ihren Katechetinnen und zahlreichen Eltern an der ersten Emmerick-Wallfahrt der Kommunionkinder teil, zu der sich die Organisatoren des Emmerickbunds keine besseren Bedingungen hätten wünschen können.

Zu Beginn der Veranstaltung trafen sich die jungen Wallfahrer mit ihren Begleitern in der St.-Viktor-Kirche im Stadtzentrum. Sie feierten den Auftakt mit Liedern und Gebeten und erhielten eine gesegnete Medaille mit dem Bildnis der seligen Anna Katharina Emmerick, die sie stolz um den Hals tragen. Im Anschluss gingen die Mädchen und Jungen, angeführt von zwei Messdienern mit Kreuz und Banner mit dem Bildnis der Seligen, den rund 500 Meter langen Weg durch das Lüdinghauser Tor zur Emmerick-Grabeskirche Heilig Kreuz. Die Polizei hatte dazu eigens den innerstädtischen Teil der Lüdinghauser Straße gesperrt und gab den Wallfahrern Geleitschutz bis zu ihrem Ziel. Interessiert und staunend verfolgten zahlreiche Passanten die eindrucksvolle Prozession.

"Ich gehe seit 50 Jahren in diese Kirche, doch ein derart faszinierendes Bild mit so vielen jungen Menschen am Emmerick-Grab habe ich noch nicht erlebt", zeigte sich Ludger Hillermann vom Emmerickbund beeindruckt von der lebendigen Szenerie in der Grabeskirche. Gemeinsam mit Pfarrer Peter Nienhaus brachten Vertreter des Emmerickbunds den Kindern die Geschichte der armen Kötterstochter aus Coesfeld-Flamschen näher, die zeitlebens eine besondere Nähe zu Gott spürte, an deren Körper sich die Wundmale Jesu zeigten und die in ihren Visionen die "andere Welt" schauen durfte.

Nachdem die Kinder aus den Gemeinden St. Joseph, Heilig Kreuz, St. Viktor, St. Georg Hiddingsel, St. Agatha Rorup, St. Mauritius Hausdülmen, St. Antonius Merfeld und St. Jakobus Karthaus ihre bunt gestalteten Gruppenkerzen an der Osterkerze entzündet und neben dem Emmerick-Bildnis im Altarraum platziert hatten, versammelten sich die Wallfahrer rund um das Grab der Mystikerin in der Krypta der Kreuzkirche, stellten kleine Kerzen auf den Grabstein aus Marmor zu einem wahren Lichtermeer zusammen und beteten das Vaterunser. Im Anschluss strömten die Wallfahrer ins Freie, um bei herrlichem Sonnenschein rund um die Kreuzkirche gemeinsam Picknick zu halten unter dem Leitmotiv "Wer nichts hat, bekommt von anderen etwas ab", wie Pfarrer Nienhaus es treffend formulierte. Im Pfarrheim gibt es zudem eine Kaffeerunde  für die Eltern. Was das Beeindruckendste an der Emmerick-Wallfahrt ist? "Das Anzünden der vielen Kerzen war klasse", meinte der zehnjährige Lukas, während  Marie und Johanna (beide 9 Jahre) das stimmungsvolle Singen am besten gefallen hatte.

Bernadett Potthoff vom Emmerickbund stellte heraus, dass die Dülmener Kirchengemeinden offen auf die Idee der Kommunionkinder-Wallfahrt reagiert hätten. "Unsere Intention ist es, bei den Kindern wie den Erwachsenen Bezüge zum Leben von Anna Katharina Emmerick herzustellen und ihre Aktualität auch in der heutigen Zeit zu verdeutlichen", betonte Potthoff. "Und wir hoffen, dass die Glaubensimpulse, die den Kindern nahegebracht werden, im späteren Leben wieder aufgegriffen werden."

Zeichen des gemeinsamen Glaubens war zum Ausklang der Wallfahrt eine Menschenkette rund um die Grabeskirche Heilig Kreuz, die noch einmal die Lebendigkeit der Emmerick-Verehrung symbolisierte.

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Text: Heiner Frerichmann | Foto: Heiner Frerichmann in Öffnet internen Link im aktuellen FensterKirche+Leben
03.05.2010

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