
Norbert Caßens.
Norbert Caßens geht nach Nottuln
Die Fusion mit Leben füllen
Nottuln. Kurz nach dem 75-jährigen Jubiläum der St.-Elisabeth-Kirche in Recklinghausen hat Norbert Caßens Wohnort und Stelle gewechselt. Am Sonntag (25.10.2009) wird er als neuer Pfarrdechant in der am 13. September fusionierten Nottulner Gemeinde St. Martin eingeführt. "Die St.-Martinus-Kirche atmet mehr als ein Jahrtausend Geschichte. Aber auch die Kirchen in Appelhülsen, Darup und Schapdetten haben eine bewegte Geschichte. Das ist ein großer Unterschied zu Recklinghausen", sagt der 45-Jährige. Eine wichtige Aufgabe für die Zukunft sieht er darin, die Fusion mit Leben zu füllen.
Zwölfeinhalb Jahre war er in der Gemeinde als Pfarrer tätig, vor fünf Jahren hat er zusätzlich die Gemeinde Heilige Familie in Recklinghausen Speckhorn als Pfarrverwalter übernommen. Der Abschied fällt ihm nicht leicht. "In beiden Gemeinden habe ich eine große Offenheit erfahren." Zudem löst sich seine Kommunität auf. "Pfarrer Bernd Hante, Pfarrer Peter Lenfers und ich haben gemeinsam in dem Pfarrhaus der Gemeinde Liebfrauen gewohnt. Diesen Abschied empfinde ich als großen Verlust", sagt Caßens. Die Idee, gemeinsam ein Pfarrhaus zu bewohnen, hatten die drei Seelsorger viele Jahre zuvor. "Wir haben unser Anliegen dem damaligen Bischof Reinhard Lettmann vorgetragen, und es fand sich eine Lösung, sodass aus der Idee Realität wurde", erzählt er. Allein in dem großen Pfarrhaus der Nottulner Gemeinde zu leben, sei für ihn momentan kein schöner Gedanke.
"Wenn ich Nottuln höre, denke ich übrigens zuerst an die Eisdiele, von der im Priesterseminar in Münster geschwärmt wurde", gibt der gebürtige Rheinenser zu. Bei gutem Wetter habe man sich aufs Rad geschwungen und sei nach Nottuln gefahren. "Das ist sicherlich keine besonders fromme Einstellung, aber eben meine Ersterinnung", sagt er und lacht. Caßens hat in Münster und Innsbruck Theologie studiert und wurde 1990 zum Priester geweiht. Nach Kaplansstellen in Beckum und Moers übernahm er die Recklinghäuser Gemeinde. "Damals hätte ich mir nicht zugetraut, eine so große Gemeinde zu übernehmen. Auch heute gehe ich diese Aufgabe mit Respekt an", gibt er zu.
Schwerpunkte seiner Arbeit bildeten die Ökumene, die Kinder- und Jugendarbeit sowie die Familienarbeit. "Wie und was in St. Martin sinnvoll ist, kann ich noch nicht sagen. Ich bringe kein fertiges Konzept mit, sondern möchte mit den Menschen die Arbeit entwickeln." Auf die kirchenmusikalische Tradition freut er sich ebenso wie auf die reizvolle Umgebung. Als Hobbys pflegt er Bergwandern, Schwimmen und Krimis lesen. "Und damit fußballpolitisch von Anfang klar ist: Ich bin Schalke-Fan", fügt er mit einem Augenzwinkern hinzu.
Text: Michaela Kiepe | Foto: Michaela Kiepe in
Kirche+Leben
19.10.2009
Glaubenswissen
Berufung: Angenommen, Jesus würde heute durch die Straßen ihrer Stadt, ihres Ortes gehen und zu Ihnen sagen "Komm, folge mir nach!" - wie würden Sie reagieren?
Jugendkirchen im Bistum
Als erste Jugendkirche im Bistum Münster wurde am 7. Dezember 2002 die Jugendkirche "effata!" in Münster eröffnet.
Beratung und Information
Das Bistum Münster bietet mit der Fachstelle für Sekten- und Weltanschauungsfragen ein Angebot für Hilfesuchende.
Service für Sie
Spruch des Tages
Reden, Fragen, Antworten finden
im "
Haus der Seelsorge" hat man ein offenes Ohr für Sie
Seelsorger im Februar:
Diakon Werner Fusenig
Seelsorger/-innen
Heiligenlexikon in "kirchensite.de"
im
Heiligenkalender können Sie nach Monaten blättern. Oder wählen Sie hier nach Buchstaben aus:
Kontakt
kirchensite-Redaktion:
redaktion
kirchensite.de
Lebenshilfe+Seelsorge:
Werner Fusenig
fusenig
kirchensite.de
Technik:
technik
dialogverlag.de











Newsticker für Ihr Web