
Viele priesterliche Mitbrüder gratulierten Stefan Zekorn (Mitte).
Rektor der Kevelaerer Wallfahrt und Domkapitular in Münster
Stefan Zekorn feiert Silbernes Priesterjubiläum
Kevelaer. Mit einem festlichen Gottesdienst in der Kevelaerer Marienbasilika feierte Stefan Zekorn, Rektor der Kevelaerer Wallfahrt, Pfarrer von St. Marien und nichtresidierender Domkapitular am münsterschen Dom, am Sonntag (11.10.2009) sein 25-jähriges Priesterjubiläum. Bischof Felix Genn dankte Zekorn in der Predigt für seinen priesterlichen Dienst in der Kirche von Münster: als bischöflicher Kaplan bei seinem Vorgänger Reinhard Lettmann, als Spiritual im Borromaeum und als Leiter der Wallfahrt, wo er viele Tausende zur Trösterin der Betrübten begleite.
Zekorn selbst gehe als Priester in Vorlage, wenn er für das Geschenk von 25 Jahren Priestertum danke, sagte der Bischof. Mit dem auf dem Gebetszettel aufgeführten Zitat aus dem Brief an die Epheser, "Wenn wir die Wahrheit tun in Liebe, wachsen wir durch alles auf Christus hin", stelle Zekorn sein priesterliches Leben vorbildhaft dar.
"Durch Christus geformt"
"Wenn die Sehnsucht seines Herzens von Christus geprägt wird und er die Wahrheit in Liebe tut, ist er von Christus geformt", sagte Bischof Genn. Zekorn helfe seinen Pfarrmitgliedern und den Pilgern durch sein priesterliches Wirken, dass Christus ihr Leben immer stärker präge. "Wer immer wieder die Worte der göttlichen Liebe aufnimmt, wird durch Christus geformt, ob an der Werkbank, am Herd oder an seinem Arbeitsplatz." Wer den Trost Christi aufnehme, wisse, dass dieser auch Not, Leid und Betrübnis nicht ausspare. Christen wüssten, dass Gott den Tod bestanden habe und Menschen, die ihm folgten, zu sich "ins Licht aufnimmt".
Zu Beginn der Eucharistie, an der die 84-jährige Mutter des Jubilars, Bischof em. Reinhard Lettmann, die Domkapitulare Christoph Hegge und Rolf Lohmann sowie viele weitere Priester aus dem Bistum teilnahmen, hatte Zekorn die Gläubigen aufgefordert, für mehr Priesternachwuchs zu beten. Nach dem Gottesdienst zog die Gemeinde mit den Bischöfen und dem Wallfahrtsleiter zur Gnadenkapelle, wo sie gemeinsam den Angelus beteten.
Die Schützenbruderschaft führte anschließend auf dem Kapellenplatz das traditionelle niederrheinische Fahnenschwenken vor, das die Fesselung des heiligen Sebastianus symbolisch zeigt. Bei einem Festakt feierte die Pfarrgemeinde ihren Seelsorger und wünschte, dass er noch lange in Kevelaer bleibe.
Mehr zum Thema in kirchensite.de:
Stefan Zekorn im Porträt: Ein Mann des Gebets (09.10.2009)
Bistumshandbuch: Domkapitular
Bistumshandbuch: Wallfahrtsort Kevelaer
Dossier: Bischof Felix Genn
Text: Jürgen Kappel | Foto: Jürgen Kappel
11.10.2009
Restaurierung der Domkunst
Über ein Jahr wird im St.-Paulus-Dom kein Gottesdienst gefeiert, weil umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden.
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