
Vor dem Gnadenbild "Unsere Liebe Frau vom Himmelreich" in Eggerode sprachen im Anschluss an das Pontifikalamt Weihbischof em. Max Georg Freiherr von Twickel (rechts), Pfarrer Stephan Wolf und zahlreiche Gläubige ein Marienlob.
Eröffnung der Wallfahrt in Eggerode
Maria – Quelle der Hoffnung und des Trostes
Eggerode. Auf die Bedeutung des Marienlobs und der Marienwallfahrtsorte hat zur Eröffnung der Wallfahrtszeit in Eggerode Weihbischof em. Max Georg Freiherr von Twickel hingewiesen: "Die Gottesmutter gibt uns Hoffnung. Sie ist eine Quelle des Trostes", sagte Freiherr von Twickel während des Pontifikalamts. Als eine der schönsten Gebetsformen bezeichnete er die "Lauretanische Litanei", die viele wertvolle Bilder für die Gottesmutter beinhalte. Darin werde Maria unter anderem als "Heil der Kranken", als "Zuflucht der Sünder" und als "Trösterin der Betrübten" angerufen. Viele Kranke suchten Trost in einem Wallfahrtsort. "Besonders in Lourdes erfahren die Kranken und Behinderten Ermutigung und Zuspruch, das Leben vor Gott zu leben und am Ende in seine Hände zurückzugeben", sagte Freiherr von Twickel.
In der heutigen Zeit gebe es durch den medizinischen Fortschritt eine längere Zeit der Hinfälligkeit, die die Sterbehilfe und die Patientenverfügung in den Vordergrund rückt. "Die Sterbehilfe lehnen wir Christen ab. Eine Patientenverfügung dagegen kann sinnvoll sein, das Leben nicht auf unnötige Weise zu verlängern." Wenn Maria als "Du Heil der Kranken" angerufen werde, bedeute dies, "dass wir nicht übermäßig leiden müssen". Maria weise die Menschen darauf hin, dass die "große Hoffnung noch vor uns steht". Das Bild von Maria als Morgenstern deutete der Weihbischof als Bild der Hoffnung: "Die Nacht hat nicht das letzte Wort. Maria steht für das siegende Licht."
Im Anschluss an den Gottesdienst zogen die Gläubigen zur Gnadenkapelle zu einem Marienlob "Unserer Lieben Frau vom Himmelreich".
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Text: Johannes Bernard | Foto: Johannes Bernard in
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11.05.2009
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