
Gemeinsam haben die katholische Gemeinde St. Georg und die die evangelische Gemeinde "Arche" in Saerbeck ihre Fahrt zum Kirchentag vorbereitet.
Vorfreude auf den Zweiten Ökumenischen Kirchentag
Umsetzung gemeinsamer Ziele
Saerbeck. "ÖKT" – was hinter dieser Abkürzung steht, das können 27
Saerbecker aus der katholischen St.-Georg-Gemeinde und der evangelischen Gemeinde "Arche" am besten gemeinsam erklären. ÖKT, das steht für den "Ökumenischen Kirchentag", der am 12. Mai in München beginnt.
ÖKT, das bedeutet aber für die jungen Christen der Reisegruppe, die neugierig sind auf das, was sie erwartet, genau wie für die Kirchentagserfahrenen vor allem eines: ein außergewöhnliches Fest der Begegnung in einer großen Glaubensgemeinschaft. ÖKT, das bedeutet viele Veranstaltungen, tolle Konzerte, stimmungsvolle Gottesdienste, Workshops und intensive Gespräche über Gott und die Welt unter dem Leitwort "Damit ihr Hoffnung habt".
Pastoralreferent Werner Heckmann und Alfons Sundermann, Pädagoge und Vorsitzender des Pfarrgemeinderats, leiten gemeinsam mit Barbara Schäffer von der evangelischen Gemeinde die Reisegruppe. Heckmann und Sundermann begleiten die Jugendlichen, die sich auf erlebnisreiche Tage in München freuen. Barbara Schäffer ist Ansprechpartnerin für die erwachsenen Kirchentagsteilnehmer aus Saerbeck, die ebenfalls gespannt sind auf das, was sie in der bayerischen Metropole erwartet. ÖKT, da sind sich Schäffer, Heckmann und Sundermann einig, lässt sich aber mit Worten nur schwer beschreiben. "ÖKT, das muss man erleben, und zwar gemeinsam", sind sie überzeugt und bieten genau deshalb die gemeinsame Fahrt zum Kirchentag an – "gut ökumenisch" eben.
Ökumene wird groß geschrieben in Saerbeck, und das nicht nur zum Kirchentag. "Ökumene hat in unserem Dorf eine lange Tradition, ohne dass das Etikett dafür verwendet worden ist", sagt Pastoralreferent Heckmann und erinnert an viele gemeinsame Veranstaltungen und Initiativen. Dadurch sind, so Heckmann, dauerhafte Strukturen entstanden, in denen der Ökumeneausschuss eine "Scharnierfunktion" hat.
"Ökumene lebt von Beziehungen, macht Spaß und spart in der gezielten Zusammenarbeit auch Zeit bei der Umsetzung gemeinsamer Ziele und Projekte. Vor allem aber braucht Ökumene eine gute Nachbarschaft und eine funktionierende Alltäglichkeit des kirchlichen Miteinanders. Wichtig sind daneben natürlich auch sichtbare Höhepunkte, die erinnerungswürdig sind, die die Gemeinschaft festigen und so zum Zeichen werden", sagt Heckmann. Die Fahrt zum ÖKT könnte so ein Höhepunkt und ein Zeichen werden, wenn 27 Saerbecker Christen gemeinsam auf dem Weg nach München sind.
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Text: Marlies Grüter | Foto: Marlies Grüter in
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