Zitiert:
Stimmen zum Struktur-und Stellenplan im Kreisdekanat Borken
Kreisdechant Josef Leenders, Borken:
Borkener Großgemeinde
Die Informationsveranstaltungen waren gelungen. Gut, dass auch die Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände miteinbezogen wurden. Für Borken kommt die Zusammenlegung von St. Remigius und Christus König nicht überraschend, auch wenn Christus König jetzt noch einen eigenen Pfarrer erhält. Die Zusammenführung möchte ich kollegial und einvernehmlich angehen.
Alfons Körbel, Pfarrgemeinderatsvorsitzender, Eggerode:
Eggerode braucht einen Priester
Für den Stellenplan wünsche ich mir eine klare Zusage, dass der Wallfahrtsort Eggerode einen eigenen Priester hat. Eggerode zählt jährlich 75.000 Pilgerinnen und Pilger. Für deren Begleitung und die vielen Gottesdienste benötigen wir einen Priester. Nur ein Pfarrer für Schöppingen und Eggerode ist einfach zu wenig. Ich werde deshalb das Gespräch mit der Bistumsleitung suchen.
Jutta Winkelhaus, Pfarrgemeinderatsvorsitzende, Vreden:
Ungeklärtes Immobilienkonzept
In Vreden haben wir die Zusammenlegung von sieben Gemeinden gut hinbekommen, allerdings hätte ich mir eine bessere Begleitung durch die Bistumsleitung gewünscht. Deutlich wird dies an der Vorgabe, unsere St.-Marien-Kirche zu schließen. Das sorgt für Unverständnis. Der Hinweis, anhand eines Pastoralplans ein Immobilienkonzept zu entwickeln, ist wohl ein Wunschdenken.
Jens Potreck, Pfarrgemeinderatsvorsitzender, Ahaus-Alstätte:
Betroffene früher informieren
Dass die Gemeinden St. Mariä Himmelfahrt Alstätte und St. Georg Ottenstein bis 2015 verschmelzen sollen, kam für mich völlig überraschend, zumal unsere Selbstständigkeit immer wieder betont wurde. Wir werden die Herausforderung meistern. In Sondersitzungen beraten wir, was zu tun ist. In Alstätte haben wir ein Pastoralkonzept erarbeitet. Nun beginnt der Dialog mit Ottenstein.
Pfarrer Hans Rudolf Gehrmann, Bocholt:
Von Plänen überrascht
Auf der Veranstaltung haben unsere Gemeindevertreter und ich zum ersten Mal gehört, dass die St.-Georg-Gemeinde mit St. Bernhard zusammengelegt werden soll. Für St. Georg Bocholt bedeutet dies die dritte Fusion. Es besteht bei uns in den Gremien reichlich Gesprächsbedarf. Wir werden eine Stellungnahme erarbeiten, um unsere Sicht der Bistumsleitung in Münster darzulegen.
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